Dez 2, 2013 - Allgemein    No Comments

Internationaler Tag des Chorgesangs – Sonntag 1.12.2013

Dazu steht folgender Text auf der Homepage unserer Schule:

Chor Poster

Im August 1990 wurde von der InternationalFederation for Choral Music (IFCM) der Internationale Tag des Chorgesangs ausgerufen.

Weltweit soll am 2.Sonntag im Dezember der Chorgesang dazu beizutragen, „die künstlichen Schranken niederzureißen, die Politik und unterschiedliche Ideologien und Religionen und Rassenhass geschaffen haben, und die die Menschen entzweien“. Aus diesem Grund wollen wir auch in Ecuador zum vierten Mal diesen Internationalen Tag des Chorgesangs begehen. Ganz im Sinne der internationalen Idee haben wir unser Festival unter das Motto gestellt: „Der Chorgesang für eine Kultur des Friedens”.

Aufgrund der Feierlichkeiten der “Fiestas de Quito”, wird unser Chorfestival am 1. Sonntag im Dezember stattfinden.

Über 220 Chorsängerinnen und Chorsänger verschiedener Institutionen proben und verbringen diesen Tag zusammen, der mit einem Festivalkonzert der teilnehmenden Chöre um 17:00 Uhr abschließt.

Und so war es auch. Es war ein sehr schöner Tag.

Diverse Proben und Workshops rund um den Gesang ab 11.00 Uhr morgens – und am Abend um 17.00 unsere Aufführung! Es war sehr abwechslungsreich und hat viel Spaß gemacht.

Ich war sehr froh dabei zu sein – und habe viel an meine Mutter gedacht, die es so genossen hätte, die verschiedenen Chöre zu hören und zu sehen. Aber dafür freut sie sich sehr, dass ich hier in Ecuador im Chor bin.

Festival de Choros Chor VCQ

Nov 15, 2013 - Allgemein    No Comments

Cuyabeno – Regenwald

Am 30.10.2013 haben wir ein paar Tage (von Mi 30.10. bis Fr  1.11.) „Herbstferien“ bekommen:

 

An Mittwoch verabschieden wir uns von unserer Nachbarin, Vermieterin und Freundin Patty , die zurück nach Alabama zu ihrer Tochter gegangen ist. Das ist traurig, besonders für ihre Enkel Malik und Maya, aber auch wir haben sie schon sehr in unser Herz geschlossen. Zum Glück können wir zusammen Abschied „feiern“.

P1020672 P1020680 P1020691 P1020694

Am Donnerstag, 31.10., setzen wir uns in ein Flugzeug  und fliegen nach Lago Agrio !

Das liegt im „Oriente“. Denn wir wollten gerne wieder in den Regenwald, nur dieses Mal noch etwas tiefer hinein.

                       http://de.wikipedia.org/wiki/Cuyabeno-Nationalpark

 

Von Lago Agrio werden wir mit dem Bus abgeholt, bis zum Eingang des Naturschutzgebiets gefahren, dort gibt es ein kleines „Almuerzo“, und weiter geht  es mit dem Boot, Motorboot, zwei Stunden den „Cuyabeno“-Fluss entlang bis zu unserer „Jamu-Lodge“. Hier bleiben wir über Freitag und Samstag bis Sonntag.

P1020759 P1030029P1030032 P1030033

Die Unterkunft ist fern von Luxus, aber dafür sind wir schließlich nicht da.

Licht gibt es auch nicht, aber Kerzen. Und das macht das auch wieder besonders – wie in der Liana Lodge beim Rio Napo,  als wir mit Philip, Iria und Kevin dort waren.

Während wir nun in Cuyabeno sind, gibt es laufend Programm:

P1020711 P1020722 P1020724 P1020725 P1020966 P1020976 P1020977 P1020726P1020737 P1020738 P1020727 P1020739  P1020974 P1020979

Flussfahrten, Tiere beobachten (Anaconda, Kaimane, Flussdelphine suchen), Vögel beobachten, Natur bestaunen, zum Lago Grande fahren, baden, paddeln, eine Regenwaldwanderung machen, jedes Insekt, jede Pflanze erklärt bekommen, zum Einheimischen-Dorf fahren, einen Shamanen kennenlernen, mit den Leuten dort Yuca ernten und Yucabrot backen,  uvm…

P1020823 Yukaernte P1020842 P1020843 P1020848 P1020850 P1020851 P1020852

 

Den Vogel „Hoatzin“ möchte ich gerne entdecken, viele (!) können wir dann sehen .

Hoatzin P1020815 P1020819 P1020917  Flussüberquerung P1020918

Das Schönste aber sind die Papageien, die wir endlich und das erste Mal in der echten freien wilden Natur sehen , sie fliegen immer zu zweit.

Papageien Papagei Tukan P1020757

Einen Tukan können wir auch beobachten.

Typisch schön und laut sind die Caciques und die Oropendulas, die sich enorme Nester bauen können.

Wir unternehmen eine Nachtwanderung im Regenwald.

Und jeden Abend gibt es ein köstliches Essen am Gemeinschaftstisch mit allen.

Und unterwegs lernt man stets viele interessante Leute kennen, diesmal mehrere junge Pärchen (Belgien, Holland, Frankreich), die alle sehr nett waren.

P1020997 P1030007 P1030024 P1030019

Die Leute vor Ort in der Lodge sind so freundlich, herzlich, und besonders aktiv und ehrgeizig  unser Reiseleiter José Miguel.

P1020944 P1030035

Am Sonntag fliegen wir wieder zurück. Die Boot- und Busfahrt ist schön, um sich von der Gegend zu verabschieden (am Rand ein “Cardinal”) , die Warterei  am Flughafen ist blöd. Von oben sehen wir aus dem Fenster den Vulkan”Antisana”.

Letztlich klappt alles gut  und wir werden wieder mit einigen Erfahrungen beschenkt .

Sonntag Abend zurück, Montag früh gleich volles Schulprogramm mit Notenkonferenzen, Noteneingabe usw., und einer extrem vollen Woche!! Uff! Aber die Mühe hat sich gelohnt und wir empfehlen die Reise allen, die mal Lust haben uns zu besuchen!!!!!!!!!!!!!

Okt 14, 2013 - Allgemein    3 Comments

Endlich tut sich was. Bericht vom 26.8.2013 bis zum 14.10.2013

Am 26.8.2013 ist der erste Schultag ohne Schüler im neuen Schuljahr,

es beginnt die sog. Vorbereitungswoche.

Am 2.9. beginnt der Unterricht mit den Kindern.

 

Und nun ist bereits der 14.10.2013.

7 Wochen sind um!

Mutter ist inzwischen 90 Jahre alt geworden.

Philip ist inzwischen 31 Jahre alt.

Ja,  das Leben rollt und rollt und rollt.

 

Rückblick:

Die Vorbereitungswoche ohne Schüler ist voll und gleichzeitig ist es schön, alle Kolleginnen und Kollegen wieder zutreffen.

Die zweite Unterrichtswoche ist rasant,

P1020471 P1020474

die dritte Woche voller Grippe,

die vierte Woche belegt mit einer dreitägigen DaF-Fachleitertagung mit Kolleginnen und Kollegen aus Venezuela, Kolumbien und Ecuador

und belegt mit Festvorbereitungen und dem Fest, zu dem die “1-Jährigen” immer einladen, also in diesem Jahr wir mit ca. 12 anderen Kolleginnen und Kollegen,

IMG_0441 P1020518 P1020526 P1020532 P1020534 P1020551 P1020548 Übungsblätter selbst gemacht - Goethe-Institut 

die fünfte Woche ist voll mit Chorproben – jeden Abend – und zwei Konzerten,

die sechste Woche mit einem weiteren Konzert und vielen Einladungen

und die vergangene Unterrichtswoche ist zum Glück nur kurz, aber zum Glück mit einem verlängerten Wochenende (Independencia de Guayaquil) zu unserer Erholung.

 

Konzerte

- Wir singen in der „Companía“, in einer der berühmten Kirchen in Quito,

P1020556 P1020557 P1020562 P1020563 P1020575 P1020579 P1020580 P1020581

- wir singen in der Casa de la Musica,

http://www.hoy.com.ec/noticias-ecuador/la-osne-celebra-a-verdi-y-wagner-592092.html

- und wir singen in der Asamblea Nacional ! Zwar singen wir nicht vor Regierungsmitgliedern, doch wir haben trotzdem einen Riesenspaß. Unsere Zuhörer sind geladene Gäste aus Altenheimen und div.Indigena-Familien. Mit unserem Projekt soll eine Kulturreihe starten, die es Leuten ermöglicht einmal pro Woche Kultur umsonst in einem imposanten Gebäude zu erleben. Mit dieser Idee fühlen wir uns doch noch wertgeschätzt. Und es ist eine tolle Gelegenheit, das beeindruckende Gebäude zu besichtigen.

P1020607 P1020619 P1020622 P1020625

 

Asamblea

Ein Ausflug:

Rainer und ich fahren an unserem freien Freitag nach Quito.

Wir machen eine dreistündige Stadtrundfahrt mit einem Doppeldecker-Bus,

P1020635 P1020637 P1020640 P1020642

sind aber am Nachmittag zurück, und  gucken uns noch das Länderspiel Ecuador : Uruguay bei unseren Nachbarn Gabi und Ahmed an, der uns zu seinem Geburtstagskaffee eingeladen hat.

Das Leben ist hier wieder schön:

Wir freuen uns über die hiesigen vielen netten Kontakte.

Und wir sind jetzt schon ein bisschen traurig, dass im nächsten Jahr wieder so viele liebgewonnene Kolleginnen und Kollegen gehen werden.

 

UND:

es ist natürlich schön und wichtig für mich, mit Euch Kontakt zu halten.

Also,  schreibt mir auch bitte. Tschüss bis zum nächsten Mal. Christiane

Aug 26, 2013 - Allgemein    1 Comment

Sommerferien Teil III: Mompiche am Pazifik

Tumbaco: Ein Tag Pause zu Hause, dann geht´s schon wieder weiter.

Drei Tage haben wir gebucht: im Casa Yaruma in Mompiche am Meer. Wir waren dort schon einmal, siehe Dezember 2012.

Nach dem ersten Tag dort verlängern wir dann gleich , um zwei Tage, und am letzten Abend noch mal um einen Tag.

Nur Strand und Meer und ein Buch und Faulsein, ohne großartig Neues zu entdecken, das ist die Qualität.

P1020429 P1020430 P1020431

Es tut uns sehr gut . Es ist zwar sehr wolkig, aber trocken.Und warm. An zwei Nachmittagen guckt die Sonne hervor.

Bei einer über zweistündigen Strandwanderung kommt Fidscha mit.

P1020377 P1020378 P1020379 P1020380

Etwas Neues entdecken wir dann doch. Mit dem Boot 1 1/2 Stunden hinaus aufs offene Meer und da sind sie, die Buckelwale, zwar springen sie nicht in die Höhe, aber es ist doch beeindruckend diese riesigen Tiere zu sehen.Auf der Rückfahrt begleitet uns ein riesiger Schwarm großer schwarzer Delfine, was natürlich auch wunderschön ist. Nur die Bootstour kann man nicht empfehlen: drei Stunden  lang salzige Gischt ins Gesicht ist dem größten Wasserfan zu kalt und zu brennend in den Augen. Aber wir haben es nicht bereut: d.h. nächstes Jahr wieder. Hoffentlich.

P1020383 P1020384 P1020387 P1020395 P1020402 P1020416

Heute, am 26.8.2013, ist unser erster Schultag, noch ohne Schüler, zur Vorbereitung, unsere erste Konferenz. Es ist eine Freude, die vielen netten Kolleginnen und Kollegen wieder zu sehen.

Damit  gehen wir “Auf ein Neues” ins Schuljahr 2013 / 2014. Ob ich weiterhin regelmäßig schreibe, wird sich zeigen.

Ich grüße Euch alle ganz ganz herzlich und wünsche Euch  ein heiteres erfolgreiches neues Jahr oder Schuljahr.

Eure Christiane

 

Aug 26, 2013 - Allgemein    1 Comment

Sommerferien Teil II: Zwei Wochen Bremen – Kellinghusen – Bremen

So eine rasante und gleichzeitig erholsame Zeit.

 

Auch jetzt, im Rückblick, bin ich so glücklich, dass ich diese Reise auf mich genommen habe,

nicht nur um meine Mutter zu sehen,

sondern weil ich gemerkt habe, wie schön es ist,

wie mir alle soo freundlich begegnet sind.

Danke – ein wahres Geschenk.

 

Es hat auch fast alles geklappt – nur schade, liebe Ursula in der Schweizerstraße – wir haben uns knapp verpasst. Und Ursula aus Lilienthal war leider krank.

Und liebe Karin: Wir konnten leider nur telefonieren. Aber es war trotzdem schön. Und Dein köstliches Marzipan haben wir im “Sommerferien Teil III” gemeinsam verschlungen.

Und die, die ich nicht antreffen konnte, hatten vorher schon ihr Verständnis für mich geäußert. So wie Imke es sagte: Alte Mütter gehen auf jeden Fall vor.

Und die, die ich jetzt nicht erwähne, wissen sich bitte trotzdem von mir bedacht. Ganz bestimmt.

 

Meine Kinder haben mich vom Flughafen abgeholt, über eine Woche, in Bremen und Kellinghusen,  haben wir zusammen verbracht, Inge, unseren treue verlässliche Haushüterin, habe ich gesehen und wir hatten Zeit zu sprechen, meinen Bruder Michael plus Familie in Hude habe ich getroffen, meinen Zwillingsbruder Andreas mit Nicole und Vincent in Kellinghusen gesehen und in Barmstedt besucht. Meine Freundinnenrunde war gemeinsam auf Wangerooge für einen Tag mit allerbesten Fährzeiten, Sabine und Volker, wir haben uns sogar öfter gesehen, das Moortreffen bei Beate hat geklappt, Ulrike und ich konnten hin- und zurückradeln – wie toll war das – über das flache Land!! Kirsten, Dorothea, Lioudmila, Eva…vielen vielen Dank. Es war alles so knapp bemessen, aber ein bisschen Zeit hatten wir immerhin gemeinsam. Ein paar Pflichten (Arzt, Versicherung, Steuer, Post) hatte ich schließlich auch noch.

Im Mittelpunkt meines Besuches stand natürlich das Wiedersehen mit meiner Mutter,  die heute, am 26.8.2013, 90 (neunzig) Jahre alt geworden ist! Ihre Beine machen ihr wie immer Kummer, aber sonst ist sie innerlich wie äußerlich topfit, weiß, was sie kann und nicht kann, und vor allem bist Du, meine liebe Mutter,  immer positiv.   7 Tage war ich bei ihr, waren wir zusammen. Zwar traurig, aber ohne schlechtes Gewissen konnte ich wieder fahren und fliegen.

P1020325

Fahren, weil ich mir für die zwei Wochen ein Auto geliehen hatte. Hervorragend war das – von der ersten bis zur letzten Sekunde in Bremen.Und fliegen: Rainer hat mich pünktlich am Mariscal-Sucre-Flughafen abgeholt.

Er hatte während meiner Zeit in Kellinghusen Besuch von seinem Bruder plus Neffen gehabt und so konnte ich die Beiden zum Glück auch noch zwei Tage hier erleben.

Jetzt bleiben uns noch 1 1/2 Ferienwochen. Unternehmen wir noch was?

 

 

 

Jul 27, 2013 - Allgemein    No Comments

Sommerferien Teil I: Süd-Ecuador und mehr…unsere Ferienreise 7.7. – 24.7.2013

Sommerferien 2013 – ein bisschen viel Text… aber wer Interesse hat, kann es überfliegen, oder?

Sonntag, 7.7.2013

Es geht Richtung Süden über die Panamericana Sur.

Wir haben uns als erste Station die Kraterlagune „Quilotoa“ vorgenommen.

Wir biegen in Latacunga rechts ab und landen in Pujilí, wo Sonntags ein großer Markt stattfindet. Und Sonntag ist unser erster Reisetag. Der Markt ist riesig, nicht-touristisch, eine unglaubliche Fülle verschiedener Dinge und Lebensmittel. Wir essen eine „Pata de Res“-Suppe und eine „Caldo de Carne“. Wir trauen uns. Und es geht uns gut danach.

P1010439 P1010445

 

Wir kaufen mir einen ortstypischen traditionellen  Samtfaltenrock, und uns noch Schokolade, die eigentlich für die Herstellung von Kakao gut sein soll.  Aber wir stellen fest, dass sie auch so genießbar ist.

P1010457 P1010455

Nach Pujilí fahren wir am Canyon des Río Toachi entlang durch das Dorf Zumbahua hindurch, danach am Krater Quilotoa  vorbei in Richtung Chugchilán. Was für eine Fahrt! Ca.20 km schlängelt sich ein Weg an Abgründen entlang durch das Gebirge.

P1010484 P1010494 P1010496 P1010497

Im kleinen Ort Chugchilan findet auf der Plaza ein Fest mit Musik und Tanz statt. Schließlich kommen wir bei „Mama Hilda“ an, ein „Hostal“ inklusive Frühstück und Abendessen.

P1010514 P1010522

Unsere Cabana ist einfach, Mama Hilda und ihr Mann Don Hanibal sind ausgesprochen freundlich, schon fast 90 Jahre alt, das Essen typisch ecuadorianisch einfach, aber lecker.

Montag, 8.7.2013

Die Kraterlagune von Quilotoa ist unglaublich schön.

Sehr sehr anstrengend zunächst einmal der Weg dahin: Da die Straße, die wir gestern noch fuhren, gebaut, ausgebaut oder verbessert wird, ist sie plötzlich gesperrt, und wir müssen unheimlich unüberschaubare Sanddünen und Berge überqueren.  Weiß man, ob die Piste nicht plötzlich stoppt und wir einen Abhang hinunterrutschen? Aber es geht alles gut aus.  Zufällig treffen wir Don Hanibal, der uns entgegenkommt an einer Stelle, wo wir nicht wissen, ob es nach rechts oder links geht.

P1010588 P1010622

Angekommen, klettern wir den Krater 400 m hinab, mit Wanderstöcken. Was für eine Schönheit. Unten entscheiden wir uns nach einer Pause eine halbe Stunde zu paddeln. Anschließend reiten wir auf Mauleseln wieder nach oben. Ohne die Maultiere wäre es ganz schön schwierig gewesen. Danke an die Lasttiere.

P1010525 P1010555 P1010561 P1010578

Als wir nach Chugchilán zurückfahren wollen, heißt es, die Straße ist jetzt ganz gesperrt, vielleicht für eine Stunde? Also fahren wir nach Zumbahua und gucken uns um. In dem verschlafenen Nest gibt es einen Hutladen. Das finde ich toll. Der Hutmacher ebenfalls. So ein Spaß. Die richtige Größe zu finden ist schwer. Alle finden einen braunen Hut besser passend zu mir als einen schwarzen. Zum Schluss wird noch eine Pfauenfeder befestigt.

P1010585 P1010584

Wir finden ein Café, der Cappuccino schmeckt sogar, wir fahren zurück, wollen wieder zu Mama Hilda, aber die Straße ist immer noch gesperrt. Noch 2 Stunden länger. Hier kann man „paciencia“ lernen. Zum Glück müssen wir nicht wieder über alle Sandpisten, anstrengend ist es jedoch auch – diese seitlichen Abgründe. Aber Rainer bringt uns sicher ans Ziel.

Dienstag, 9.7.2013

Wir beschließen für heute nur eine kleine Wanderung. Es wird eine Große mit heftigen Auf- und Abstiegen. Hinterher sind wir stolz, dass wir es geschafft haben. Die Landschaft ist großartig. Alles findet bei ca. 3200 Höhenmetern statt.

P1010615 P1010618

Nachmittags gehen wir einmal kurz ins Dorf. Ich setze meinen Hut auf und ziehe den Rock an. Alle strahlen und grüßen freundlich. Qué chevere. Vor allem Mama Hilda plus Mann sind begeistert.

Bisher haben wir in der kurzen Zeit 2 Dänen, eine Chinesin,2 Kanadier,2 Amerikanerinnen, einen Kolumbianer und eine Ecuadorianerin kennengelernt. Morgen geht es weiter. Rainer soll ich jetzt alles vorlesen. Damit er labern kann. Nein, es macht Spaß, man kann Kleinigkeiten noch einmal Revue passieren lassen.

Ehrlich gesagt ist es hier a…kalt. Zum Glück haben wir in der Nacht drei Wolldecken über uns.

 

Mittwoch, 10.7.2013

Abschied von Mama Hilda und Señor Hanibal.

Wir fahren Richtung Latacunga über Saquisilí. Unterwegs nehmen wir eine sehr alte Tramperin mit. Der erste Teil der Fahrt ist wieder bildhübsch. Dann (nach zwei Stunden) hört es nicht auf mit der Kurverei. Sind wir überhaupt noch richtig? Ja. Bei Ambato stellen wir fest, dass das Wetter immer schlechter wird. Bei Riobamba sieht man nur noch Wolken und die Laune sinkt. Schließlich sind wir hier, um den Chimborazo zu entdecken. Den Tungarahua sehen wir wohl nie! Zum Glück finden wir gut zum Rincon Aleman, unserer Unterkunft.

 

Die Stimmung steigt wieder als wir in die Stadt gehen. Wir entdecken einen typisch städtischen Markt. Es gibt sogar eine Ecke mit ecuadorianischer Kleidung. Ich habe Lust, sie aus- bzw. anzuprobieren und freue mich riesig über Rock, Bluse, Stoffgürtel und Schultertuch. Rainer entdeckt für sich einen Gürtel.

P1010637 P1010638

Aber dann kommt´s!  Beim Bahnhof, sagt Rainer: Mach mal die Augen zu. Er dreht mich. Augen auf – erst sehe ich nichts – und DANN sehe auch ich den Chimborazo! Toll sieht es aus. Unsere Stimmung ist nun perfekt. Ein Stück weiter entdecken wir dann noch den Tungurahua. Wir dachten schon, er zeigt sich nie – nach zwei Versuchen in Baños.

Chimborazo im Bahnhof entdeckt P1010643

In unserer Unterkunft gibt es dann Modenschau.

Donnerstag, 11.7.

Es ist wieder bedeckt. Also fahren wir erst nach Guamote,  40 km südlich von Riobamba.

In Guamote findet donnerstags ein Indiomarkt statt.

Selten habe ich so etwas Schönes gesehen.

P1010648 P1010649 P1010652 P1010657

Es ist wirklich Südamerika wie im Bilderbuch. Die Landbevölkerung verkauft alle ihre Waren auf dem Markt, die Männer tragen Ponchos,  die Frauen bunte Tücher, mehrere übereinander, und bunte Röcke und immer Hüte. Schweine, einzelne oder zwei/drei, liegen bei ihren Besitzern zum Verkauf angeboten, Schafe auch, oder ein Kalb. Und viele strahlen mich an, weil ich einen Hut trage.

P1010682 P1010702 P1010714 P1010716 P1010713 P1010735 P1010733 P1010703

Gegen 13.00 Uhr fahren wir zum Chimborazo, mit 6310m der höchste Berg Ecuadors. Wir haben wirklich Glück, er zeigt sich in seiner vollen Schönheit. Wir fahren hoch bis zur Schutzhütte auf 4800 und wandern dann selbst bis 5000! Juchhu. Wir schaffen es. Und so tragen wir es auch ins Buch ein.

Freitag, 12.7.2013

Heute entspannen wir, lesen endlich mal viel, am Nachmittag gucken wir uns noch einmal Riobamba an.

 

Samstag, 13.7.2013

Wir fahren nach Cuenca, es dauert länger als erwartet. Plötzlich haben wir doch schnell unsere Unterkunft mitten in der Stadt gefunden: Casa Ordonez. Unglaublich toll! Sog. Patrizierhaus, Zimmer zum Innenhof gelegen sehr still.

P1010745 P1010750 P1010757 P1010762

Cuenca ist wirklich was Besonderes. Märkte, Kirchen, Plazas, Geschäfte noch und nöcher. Abends entdecken wir die Kneipe Barrenca und danach ein Lokal mit Livemusik, wo wir aber leider nur kurz reingucken, weil wir schon satt sind und auch schon genug getrunken haben.

Sonntag, 14.7.2013

Wir machen einen Ausflug nach Gualaceo und nach Chordelec. In Gualeceo findet ein Markt statt, alle kleinen Geschäfte in den Straßen haben geöffnet, zwei Sträßchen sind nur Schuhläden gewidmet. Wir gehen in mindestens zehn rein, armer Rainer. Super interessant finde ich immer wieder, wie die Frauen gekleidet sind. In jeder Landesregion ist es etwas unterschiedlich. Hier tragen sie weiße Hüte, ähnlich den Panamahüten, und ausgestellte bunte Röcke  mit Verzierungen am Saum. Die Wolljäckchen sind ebenso verziert wie die bunten Tücher darüber. Traumhaft.  Chordelec  ist die Silberstadt. Auch wieder ein Geschäft neben dem anderen, wieder komme ich nicht umhin in mindestens 10 reinzugehen. Die Sachen sind alle ziemlich ähnlich, filigran, aber auch „Geschmacksache“. Zum Schluss freue ich mich über zwei kleine Armreifen.

P1010773 P1010774

Montag, 15.7.2013

Wir genießen Cuenca mit Shopping, Kaffeetrinken, Essengehen…eben Sommerferien!

Dienstag, 16.7.2013

Wir fahren nach Vilcabamba weiter in den Süden, 40km südlich von Loja. Im Tal der Langlebigen oder der Hundertjährigen, bei ca.1500 m Höhe nur, ist das Klima mild, allerdings zurzeit sehr windig. Die Natur ist auch hier wunderschön.

P1010797 P1010860

Im Ort sehen wir allerdings keine Hundertjährigen, sondern um die/den „Plaza“ herum eher mehr Altausgeflippte Touries und andere merkwürdige Typen. Egal, die Suppe Azteca schmeckt lecker.

Wir lernen ein Hamburger Ehepaar, Kristina und Jens, kennen, die mit einem umgebauten Laster Südamerika bereisen, sie Tischlerin, er Zimmermann. Sie haben in Deutschland alle Brücken abgebrochen und probieren ein neues Leben aus.

Mittwoch, 17.7.2013

Heute baden wir im Mini-Pool, quatschen lange mit den neuen Bekannten, sind faul, wandern ein bisschen und das war´s auch schon. Das Essen in unserer Lodge Izhcayluma schmeckt übrigens perfekt.

P1010787 P1010804

Donnerstag, 18.7.2013

Wir suchen einen Eingang zum Bergnebelwald-Reserva „Tapichalca“.

P1010816 P1010870

Eigentlich wollen wir nur 50 km fahren, es werden aber doch 70. Die Fahrt ist abenteuerlich, leider letztlich erfolglos. Wir kehren um.

Zum Glück ist unsere Unterkunft so toll, und das Essen, vor allem mein Salatteller, köstlich.

Freitag, 19.7.2013

Wir verabschieden uns von den Bekannten, suchen einen merkwürdigen einsamen und trostlosen  Zoo auf, und fahren nochmal 15 km in die Berge, damit Rainer filmen kann. Mehr war eigentlich nicht.

Samstag, 20.7.2013

Vor dem Frühstück ins kleine kalte Minipool, noch ein kleines Instrument aus Kürbis und Holz und einen Ledergürtel für Rainer kaufen – und dann beginnt die lange Fahrt.

Bis Loja und Zamora gehts, bis Zumbi auch noch. Dann wird’s ungewiss. Wir haben die Reisebeschreibung abfotografiert auf dem Handy, zum Glück. Jetzt gibt es nur noch Schotterpiste. Die Gegend ist wunderhübsch. Wenn wir mal nicht orientiert sind, fragen wir. Auf diese Weise nehmen wir nacheinander zwei Tramper mit. Unterwegs haben ein paar Bauarbeiter, die wir bei unserer Bananenpause treffen, einen frisch gefundenen und gefangenen Kaiman bei sich. Sie fragen uns, ob wir ihn kaufen wollen!!

P1010893 P1010894 P1010904 P1010905

 

Nach zweieinhalb Stunden Gurkerei, Rainer hat genug Kurven gesehen, kommen wir an, gegen vier.

Das tolle ist, dass wir gleich nach unserer Ankunft schon viele viele bunte Tangaras („tanager“ auf Englisch) beobachten können. Soo hübsch! Der schönste schillernde Vogel heißt „tangara paraíso“. Wenn man ihn sieht, weiß man, warum er so heißt!

P1010906 P1010907

Sonntag, 21.7.2013

Wir frühstücken um 7.00 Uhr – mit den  bunten Tangaras.

Gut eine Stunde später steigen wir ins Boot, den Nangaritza hoch, am Shaime vorbei, eine kleine nette Schlucht wird „Salto del Tigre“ genannt. Nach 1,5 Stunden treffen wir bei einem weiteren Nebenfluss auf „Agua Negra“. Wirklich zwei verschiedene Wasserfarben treffen aufeinander. Die Sonne hat mittlerweile die Wolkendecke durchbrochen, Carlos, der Lodge-Dueno und Bootsführer hält an, und wir können herrlich baden.

P1010962 P1010932 P1010942 P1010944 P1010969 P1010979

Die Rückfahrt ist wunderbar, mit Sonnenschein,  teilweise treiben wir  zurück – ohne Motorkrach. Zwei hiesige Eisvögel – martín pescador – sehen wir, sonst nur Schwalben und Bachstelzen.

Nachmittags geht’s noch ca. 5km weiter die Straße entlang, um noch mehr Vögel zu entdecken.

P1020028 P1020036 P1020076 P1020142

P1010917  P1020044

 

Am Abend sind wir ganz alleine, und wir genießen die Regenwald „Stille“ mit Mondaufgang und den herzallerliebsten  Lichtlein der Glühwürmchen.

Montag, 22.7.2013

Wir fahren mit dem Auto noch ein bisschen tiefer in den Süden, und dort gehen wir mehr als zwei Stunden spazieren. So schön ist die Landschaft. Sogar beobachten wir in der Ferne mindestens 50 Loros auf ihrem Flug irgendwohin. Ansonsten gibt es so viele Vögel, einzelne, kleine, immer wieder. Nur leider ist der Tukan heute nicht zu entdecken. Ich glaube, wenn man irgendwo bliebe, sähe man alles, was das Vogelherz begehrt. Es kommt für uns ein richtiges Sommerferiengefühl auf.

P1020105 P1020107 P1020104 P1020103

 

P1020118 P1020122 P1020006 P1020009 P1020015 P1010990

Am Nachmittag wandere ich mit der Tochter Clara der Yankuam-Angestellten-Familie quer durch den Regenwald, d.h. bergauf, bergab, hinüber, herunter, bis wir bei einem Wasserfall ankommen. Das Mädchen ist so süß und aufmerksam und auch flink und erinnert mich so an Paula, als sie klein war. Beim spritzenden Wasserfall baden wir, und anschließend geht´s im Sauseschritt zurück.

P1020150 P1020161 P1020165 P1020181

Vor dem Abendessen fahren Rainer und ich in die andere Richtung zum Dorf Orquedias. Dort staut sich der Flusslauf, und der Ausblick in die Natur ist wieder traumhaft. Ein Schwung Loros fliegt wohl zu ihrem Schlafplatz zurück.

Schade, dass wir nicht bleiben können. Am Abend ist’s  wieder Grillen- und Froschkonzert. Und es  gibt Glühwürmchen zu sehen. Wie entzückend. Der große Wagen steht am Himmel auf  seiner Hinterachse.

P1010998  P1020200 P1020195 P1020087

Dienstag, 23.7.2013

Die Rückfahrt wird lang. Das wissen wir. Wir wollen bis Macas kommen – und schaffen es auch.Wir finden im Casa Blanca eine Übernachtungsmöglichkeit.

Mittwoch, 24.4.2013

Wir beschließen über Baños zurück zu fahren. Dort machen wir, weil wir es kennen, eine Badepause in den Aguas Santas. Natürlich regnet es! Aber wie! Und der Tungurahua ist wieder nicht zu sehen!

Abends  um 18.00 Uhr kommen wir gesund und glücklich wieder in unserem hiesigen Zuhause in Tumbaco an. Und das Wetter ist perfekt. Immerhin sind wir ca. 2500 km gefahren. Dankeschön.

 

Jul 7, 2013 - Allgemein    No Comments

Sommerferien!!!

Ja – juchhu – wir haben es geschafft.

Tatsächlich liegt jetzt ein ganzes und unser erstes Schuljahr 2012/2013 hinter uns. Ein bisschen konntet Ihr alle es verfolgen, auch wenn ich zumeist nur über unsere Ausflüge geschrieben habe.

Danke für Euer Interesse und Eure Begleitung.

P1010432 P1010428 P1010434 P1010435

Wir, Rainer und ich, lassen jetzt los und die Arbeit mit ihrem vielen tollen und guten (s.o. Raupen- bzw Schmetterlingstanz mit der 1a),  aber auch teilweise anstrengenden Seiten (mit vielen Verabschiedungen am Schluss) hinter uns und wollen die freien Wochen genießen.

Es geht in den Süden über u.a. Quilotoa, Chimborazo, Cuenca, Vilcabamba… und nach zweieinhalb Wochen zurück.

Alles Weitere berichte ich dann von unterwegs oder wenn ich wieder hier bin.

Tschüss, macht´s gut. Euch auch einen tollen erholsamen Sommer. Eure Christiane

 

 

 

 

Jun 24, 2013 - Allgemein    No Comments

Pululahua und Reiten und mehr…

Reiten im Krater Pululahua

 

Der Krater Pululahua ist erloschen, mehrere hundert Meter tief und hat einen Durchmesser von 4 – 5 km. Der Kraterboden wurde seit Inkazeiten bewohnt. Er wird immer noch landwirtschaftlich genutzt. Nachmittags  ziehen schnell und plötzlich Nebel auf, so dass man fast nichts mehr sieht. Eine wilde Schotterstraße führt zum Kraterboden hinunter auf 2300 m.

P1040947 P1040948 P1040972 P1040995 P1050003 P1050005

So – das vorweg.

Da wollen nun, am 2.6.2013, einige Kolleginnen hin – zum Reiten.

Wir sind sechs Frauen. Zwei Männer kommen mit, um dort zu wandern.

 

Wir fahren von Tumbaco aus 1,5 Stunden. Der Schluchtweg hinunter windet sich lange, aber nach insgesamt zwei Stunden sind wir da.

 

Wir erleben einen traumhaften Tag. Um halb elf sitzen wir dann wirklich auf den Pferden. So schönes sonniges Wetter soll es selten geben.

Aber der Nachmittag ist wohl wie immer. Plötzlich ist die Wolke da, der Nebel, und ganz schnell kommt eine fast geheimnisvolle Stimmung auf. Zum Glück, es ist 15.00 Uhr, kommen wir auch gerade wieder an.

 

Geburtstags- und Fachschaftsbesuch

 

Am 6.6. hat Rainer Geburtstag.

Am 7.6.2013 trifft sich die Fachschaft nicht wie immer freitags um 12.00 Uhr in der Schule,

sondern alle kommen zu uns. Ein Kollege will seinen Abschied feiern.

Das ist perfekt, weil Rainer genau diese Leute auch gerne zu seinem Geburtstag eingeladen hätte.

DSCN0152 DSCN0153 DSCN0163 DSCN0160

Das Wetter ist auch perfekt, es gibt Berge Salate und unser großer Grill kommt gut zum Einsatz.

Am frühen Abend gehen die ersten Gäste, dafür kommen die Nächsten: Unsere Nachbarn. Sie schenken Rainer ein knallgelbes Ecuador-Trikot!!

DSCN0169 DSCN0170

Hochzeits- und Benefizgesang

 

Das nächste Wochenende ist wieder voller Ereignisse.

In der Kirche in Primavera, in der Nähe von Tumbaco, findet am Samstag, 16.6.2013, eine Trauung – die Tochter eines Chorsängers heiratet – statt.

Unser Chor singt den Hochzeitsmarsch  „Treulich geführt“ von Wagner,

außerdem das Kyrie und Gloria der „Misa Criolla“ von Ariel Ramírez.

Es ist wunderschön.

Nachmittags sind wir bei der Familie eines Mathematik-Kollegen von Rainer zum Grillen eingeladen

 

Am Sonntag, 16.6.2013,  singen wir in der „Casa de la Musica“ in Quito beim

„Concierto en beneficio de Camilo “Gringo” García“, eines verunglückten und schwerverletzten Schülers des CAQ mit.

http://casadelamusica.ec/casa-de-la-musica

Teilnehmer: Grupo Quimera, Margarita Laso, Grupo Reencuentro y Coros del Colegio Alemán.

 

 

Pumamaki und Alberge APF

 

Gibt´s auch noch Schule?

 

Mit den ersten Klassen geht es am Mo., 10.6.2013 zu einem Bauernhof in der Nähe der Schule, den Granja Pumamaki:

Granjita creada para el aprendizaje y valoración del medio ambiente y animales de granja. Lugar único y muy natural ubicado en el mejor valle de la capital, donde podemos disfrutar de un excelente clima.

Das Witzige ist, dass wir von einem Vogel Strauß begrüßt werden. Er lebt seit  der Geburt auf der Farm und hat Kinder und Trubel gern.

P1000887 P1000888 P1000889 P1000892 P1000930 P1000964 P1000978 P1010067

 

 

Mit einer dritten Klasse geht es am Do.,20.6.-21.6.2013, ins Schullandheim, nur für eine Nacht, aber immerhin, in die Albergue Versalles.

El es una propiedad de la AFP ubicada muy cerca del Lago San Pablo, Cantón Otavalo, provincia de Imbabura, a tan solo 90 minutos de Quito en auto.

 P1010235 P1010234 P1010158 P1010269   

Die Landschaft mit Blick auf den Imbaburra ist wunderschön, die Kinder sind freundlich und lustig und gehen hier wie dort lieber spät ins Bett.

P1010289 20130621_094221 20130621_094317 20130621_095831

Auf der Rückfahrt am Freitag machen wir in Cayambe Halt, wo wir frühstücken und die ortstypischen „Biscochos“ mit „Queso de Hoja“ probieren. Außerdem ist hier eine bekannte Blumenzuchtgegend. Wir „müssen“ also noch anhalten und Rosen kaufen. Zu Hause sehen sie wunderschön aus.

20130622_132011 20130622_131934

 

Abschied und Abschied

Am Samstag, 23.6.2013, findet in der Schule die Verabschiedung des Schulleiters statt, der nach 8 Jahren Tätigkeit am CAQ geht.

Es ist ein tolles Fest mit einem wunderbaren Verabschiedungs-Programm. Natürlich fehlt auch „Niemals geht man so ganz“ von Trude Herr/BAP  nicht, und auch nicht die Wise Guys… Es war sehr anrührend und fröhlich, es gab viel Gesang und Musik.

 

Heute, am Sonntag, 24.6.2013, verabschieden wir uns von einer Familie, die wir hier über unser befreundetes Kollegenehepaar kennengelernt hatten.

Dazu treffen wir uns zum gemeinsamen Sushi-Herstellen– und hinterher verputzen wir die Röllchen. Wunderbar.

P1010314 P1010315 P1010316 P1010323

Nun beginnt morgen noch einmal für weitere zwei Wochen der Ernst des Lebens, Klassenkonferenzen, Projekttage, Präsentationen, Elterngespräche, Berichte, Zeugnisse, nebenbei auch noch Unterricht und und und…,

bevor wir unsere ersten Sommerferien begrüßen können.

Dann will ich mich mal bereit machen.

Mehr von uns also demnächst.

Euch in Bremen und Niedersachsen und Hamburg schon mal ganz schöne erholsame Sommerwochen!!!

 

 

 

Mai 29, 2013 - Allgemein    No Comments

El Angel und Pantaví

Am 24.5.2013 haben wir nun auch einen freien Tag. Anlass: Batalla de Pichincha (Ecuadorianischer Unabhängigkeitskrieg endet mit der Schlacht am Pichincha).

Das verlängerte Wochenende nutzen wir, um in den Norden in das “Reserva Ecológica El Angel” zu fahren. Dort soll es sehr schön sein, und das ist es auch.

P1000814 P1000809 P1000845 P1000823

“Der Páramo ist eine Vegetationsform der Tropen in den Höhenlagen der Gebirge, typisch für die südamerikanischen Anden. Er kommt oberhalb der Baumgrenze zwischen ca. 3200 und 4.800 m über NN in feuchtem Klima vor.(Wikipedia)”

Also fahren wir Richtung Norden zur kolumbianischen Grenze, drei Stunden nördlich von Otavalo, und erreichen tatsächlich wieder Höhen bis zu 4000m. Es gibt verschiedenste Pflanzen und wunderschöne Natur. Das Besondere sind u.a. die Frailejones Gigantes (Riesenmönche) und Polylepisbäume (Papierbäume).Es ist ganz herrlich dort zu wandern. Danach haben wir uns eine “Locro” verdient.

P1000803 P1000802

Im Anschluss fahren wir wieder zwei Stunden in südliche Richtung zu unserer reservierten Lodge “Pantaví”. Das liegt in der Nähe von Salinas, Tumbabiro und den “Banos Termales de Chachimbiro”.

Dort treffen wir ein paar, vier genau,  Kolleginnen und Kollegen mit ihren Kindern und verbringen einen gemütlichen Abend.

Am nächsten sonnigenTag, Samstag, genießen wir die “Piscinas von Arco Iris” mit herrlichen Dampfbädern.

P1000861 P1000853

Pünktlich um halb zwei sind wir zum Anpfiff des Fußballspiels (Champions-League) zurück.

P1000876 P1000866

Sonntag ist für den Poncho-Markt in Otavalo reserviert und die Rückfahrt. Das passt gut, denn genau nur an diesem Tag regnet es die ganze Zeit.

Jetzt heißt es Durchhalten (Ihr kennt es ja: Zeugnisse, Zeugniskonferenzen, Projekttage, Verabschiedungen und alles, was noch schnell ins Schuljahr passen soll…) bis zu den Sommerferien im Juli.

Mai 14, 2013 - Allgemein    No Comments

1.5. – Día del Trabajo

Rainer fährt mit mehreren Kollegen nach Quito, um dort gemeinsam mit noch mehr Kolleginnen und Kollegen Fußball zu gucken:

Champions League Halbfinale FC Barcelona gegen Bayern München ( 0:3 ).

 

Ich bleibe in unserer Urbanisation und bin bei unseren Nachbarn zum Pizza-Essen mit Gabi und ihren Freundinnen und Freunden aus der eigenen Kindergartenzeit eingeladen.

Also keine Demo heute! Fast alle Geschäfte haben ganz normal wie immer geöffnet!!!

Vormittags  scheint die Sonne, nachmittags regnet es wie immer.

Ein ruhiger und schöner Tag – unter anderem mit Vogelfütterung:

Vor zwei Wochen haben wir zwei „Agipornis“ aus der Tierhandlung in der Ventura Mall, unserem Einkaufszentrum, „gerettet“. Wir wollten sie kaufen, weil sie so hübsch und liebenswert aussahen und es kaum zu ertragen war, wie sie dort in dem kleinen Vogelkäfig leben mussten. Sie gehören zur Rasse der Loros, sind also ganz kleine Papageien.

Sie leben jetzt mit fünf Wellensittichen in der Voliere in Gabis Garten.

Gibt´s ein Bild? Mal gucken!

Fix und Foxi 4 Fix und Foxi 3 Fix und Foxi 2 Fix und Foxi

Himmelfahrt und Pfingsten sind hier keine Feiertage. Pech!

Wir müssen bis zum 24.5. warten. Da wird der „Batalla de Pichincha“ gefeiert und wir bekommen einen Tag frei. Na wenigstens!