Jun 4, 2014 - Allgemein    No Comments

Reiten in den Höhen der Anden

http://www.rideandes.com/index.php

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“Abschiedsreiten für Doro” heißt unsere Tour.

Eigentlich sind es “Eltern-Kontakte” von Dorothea, also Eltern aus der Klasse von Jona, die Dorothea zum Abschied etwas Besonderes schenken möchten. Aber eine enge Freundin darf eben auch mit. Das bin ich.

Am 1.6., morgens um sieben am Sonntag aufstehen, uff, um 8.00 am Treffpunkt, um…., usw….usw…. .

Letztlich sind wir gegen 10.30 an der Hacienda hinter Pintag bei Sangolquí und fahren von dort mit der Organisatorin noch weiter hoch in die Berge, bis wir endlich unsere Pferde sehen.

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Um 10.45 reiten wir dann wirklich los: Die Pferde sind nunmehr gesattelt, für jede von uns ist ein geeignetes Pferd gefunden, wir sind aufgestiegen und los gehts!

Es geht…im Grunde über Stock und Stein…über weite Ebenen, Hügel, an Bergrücken entlang, durch eine  Stromschnelle…

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…es ist unglaublich, was wir alles sehen. Wir kennen die Gegend von unserem Ausflug zur Laguna Mica. Es ist ganz ähnlich dort. Die Höhengegend heißt hier Páramo. Wir reiten wirklich auf 3900 m Höhe. Es ist alles grün und es gibt viele spezielle Pflanzen, Büsche und Bäume.

Tatsächlich sind wir erst gegen 18.00 Uhr zurück. Zurück heißt, bei einem Auto (Kombi), der uns zur Hacienda zurückbringt.

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Dort geben wir wieder Reiterstiefel, Reiterhelme ab, steigen in unsere Autos ein und sind gegen 19.30 in Sangolquí. Dort wohnt Anke in einem wunderschönen Haus. Wir runden unser Abenteuer mit Abschiedssekt von Dorothea und einer Einladung zum Abendessen bei Anke ab.

Was für ein toller Tag! Gegen 20.30 Uhr bin ich erst wieder in Tumbaco.

Unsere Organisatorin Ute schreibt in ihrer Mail mit einem Dropbox-Link:

“Ich glaube, wir sind uns einig, das sollten wir wiederholen, – mit Bina – und wohl dann leider ohne Doro – und sicher gehen, dass das Wetter ein klein wenig besser ist, …  – wenn das so einfach wäre.
Also, allen eine schöne Woche und wie Christiane sagt, die Paramo Strecke neben dem Ganado mit Hagel im Gesicht, war das absolute Hightlight, …
Alles Gute, Ute”

Rainer war in der Zwischenzeit auf einem Abschiedsfest bei dem Kollegenpaar Ulli und Clemens. Leider haben wir, obwohl wir es vorhatten, es nicht mehr dorthin geschafft.

 

Was  für ein toller Start in den Juni.

(Ein bisschen gleicht es aus, dass wir hier weder für Himmelfahrt noch für Pfingsten frei bekommen!)

Mai 24, 2014 - Allgemein    No Comments

“Babyshower” in Chiviqui

Für Carolina, die in zwei Wochen ein Baby erwartet, wird bei Evelyn in Fest ausgerichtet.

Im Lehrerzimmer hängt eine Einladung mit Termin und Ort aus. Man trägt sich ein, wenn man kommen möchte, und welche Speise man mitbringt.

Und am Nachmittag geht es los. Es ist so lustig. Alle bekommen einen Schnulli-Umhänger. Wer mit gekreuzten Beinen erwischt wird, muss seinen Anhänger abgeben. Gewinnerin ist, wer nachher am meisten einkassiert hat.

Dann gibt es noch Spiele (Z.B. mit Baby auf dem Arm und Telefon und Gespräch führen und Wäschekorb die Babywäsche abnehmen und die Klammern in der Hand behalten. Sie werden nachher gezählt. Wer am meisten hat, hat gewonnen…) und Rätsel und Stationen (mit Gewinnerteam). Wir sind voll beschäftigt und haben viel zu lachen.

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Babyshower ist eine amerikanische Sitte, die hier alle gerne mitmachen. Die angehende Mutter kriegt am Ende von allen einen mit ein paar Dólaritos gefülltenBriefumschlag geschenkt.

Mai 20, 2014 - Allgemein    No Comments

April und Mai 2014

Besuch aus Bremen – Osterferien in Bremen und Kellinghusen – Schulaktivitäten, Kollegenfest – Wochenende in Manta

Besuch aus Bremen:

Kurz vor unseren eigenen Osterferien kommen am 3.4. unsere Tanzfreunde Imke und Hermann aus Bremen zu Besuch. Zusammen – mal mit uns Beiden – mal mit Rainer alleine, wenn ich arbeiten muss – machen wir schöne Ausflüge zur Laguna Mica, nach Otavalo, Rosenfarm Los dos Ilinizas, El Qinche uvm.. Vor allem die Weiterreise der Beiden nach Baños zum aktiven Vulkan Tungurahua und zur Liana Lodge ist wohl toll.

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Am Tag unserer Abreise erleben wir noch, dass Lia am 12.4.2014  acht Hundebabies zur Welt bringt. Eins stirbt leider. Aber sechs zeigen, dass sie von einem Dalmatiner gezeugt sind, eins wahrscheinlich, das behauptet Ahmad, von einem Labrador! Mittlerweile sind sie schon recht groß. Ich muss sie dringend wieder fotografieren.

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So sehen sie jetzt ( 24.5.2014) aus!

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Osterferien 12.4. – 27.4.2014 in Bremen und Kellinghusen:

Zwei so volle Wochen – unglaublich! Alle unsere vier Kinder können wir in Bremen antreffen. Philip und Iria, Kevin und Rebecca, Paula und Johannes, Robert und Catharina. Das macht uns sehr glücklich.

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Meine Mutter bei Gesundheit und Frohsinn in Kellinghusen zu sehen, ist so schön! Ebenso Andreas und Tina und Michael und Marcel …es ist das volle Programm! Wie toll, dass wir uns sehen und sprechen können.

bei Michael Andreas Christiane P1050870 Mutter und Christiane

Es glückt mir auch noch einige Freundinnen zu treffen, doch diesmal nur ganz wenige. Schade natürlich. Aber es ist einfach nicht mehr möglich. Hoffentlich hält unsere Freundschaft, auch wenn wir erst wieder in einem Jahr nach Bremen kommen. Inge hütet weiterhin unser Haus. Das ist einfach klasse.

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Schulaktivitäten, Kollegenfest

Am 30.4. fahren die zweiten Klassen in ein Mitmachmuseum nach Quito.

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Und am selben Tag tanzen wir bei Dorothea und Jens in den 1.Mai hinein.

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Die 2a und 2DK führen am 7.5.2014 zum nachgeholten Welttag des Buches im Auditorium 1 ein Theaterstück vor. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen macht wirklich Spaß.

„Die kleine Maus sucht einen Freund“

Am 9.,10.,11.Mai sind wir mit zwei Freunden in “Manta” am Pazifik. Wir hatten Glück mit dem Wetter, viel Sonnenschein und warmes herrliches Meerwasser.

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Zwei Kolleginnen verlassen die Schule, verbleibende Kollegen übernehmen den Unterrichtsausfall. Hier ist also was los.

Unser Tanzkursus Salsa wird weitergeführt. Das ist doch die beste Nachricht.

Zum Schuljahresende wird es einige Abschiede geben. Das wird traurig. Aber bis dahin kommen noch lauter Farewell-Partys. Und im Juni Rainers Geburtstag und unser Chorkonzert. Abwarten.

 

 

 

Mrz 26, 2014 - Allgemein    No Comments

Geburtstag, Karneval, Hamburg, Hollywood und mehr…

Im Februar und März ist weiterhin viel los.

Ich komme kaum dazu, es festzuhalten:

 

(Eigentlich ist es natürlich Quatsch alles mit Datum aufzuschreiben. Aber irgendwie ist mein Blog mittlerweile auch für mich selbst mein Tagebuch. Und so kann ich mich genauer erinnern. Also bitte einfach dran vorbei lesen und nur die Fotos angucken, wenn überhaupt.)

 

Am 27.2 (Do) habe ich das Glück, erst zu einer ecuatorianischen Kollegin eingeladen zu sein – zu Quimbolitas und Humitas de verde  –

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und um danach mit Kolleginnen/Freundinnen in Cumbaya im Restaurant La Patria in meinen Geburtstag hinein zu feiern.

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Am 28.2.(Fr) ist gleichzeitig Karnevalsfeier mit den Kindern in der Schule,

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und am Nachmittag telefoniere ich mit meiner Familie, und unsere Nachbarn kommen vorbei.

Am 1.3. (Sa) kommen Dörte und Frank aus Hamburg zu uns.

Wir unternehmen viel mit ihnen – Rosenfarm, Los dos Illinizas, Ceviche in Tumbaco…,

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Quito, Äquator, Cotacachi, Otavalo,   Cuicocha …

 

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bis zum 4.3.(Mi), dann geht deren Reise weiter – organisiert mit, für alle, die es interessiert, mit „Papaya-Tours“

Am 7.3.(Fr) sind wir bei einer Kollegin zur Hauseinweihung (Las Magnolias),

am 8.3. (Sa) sind wir von Claudia und Thomas zur Motto-Party „Hollywood“ eingeladen.

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Von Lady Diana, über Wyatt Earp bis Audrey Hepburn … gibt es viel zu sehen – ein sehr lustiges Fest!

Am 15.3.(Sa) laden wir selber ein.

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Zwischendurch arbeiten wir tatsächlich auch mal  !!!!

Es gibt Fortbildungen, Projekte, A1 und A2 Prüfungen, …usw…

Außerdem proben wir viel im Chor für unsere Aufführung im Juni.

 

Dieses Wochenende haben wir nichts vor.

Aber bewegen wollen wir uns dennoch.

Deswegen gehen wir am 22.3. (Sa) in ein Schwimmbad und

am 23.3.(So) fahren wir nach Quito hoch und gucken uns im Parque El Ejido Bilder an.

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Das Neueste: wir machen mit 5 weiteren Kollegenpaaren einen Salsa-Kursus!

Und am 3.4. kommen unsere Bremer Freunde Imke und Hermann auch für ein paar Tage zu uns. Chevere. Wir haben schon Einiges im Kopf, was wir mit ihnen unternehmen wollen.

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Dies Lied wurde während des Karnevals immer gesungen.

Nun sind es nur noch 2 ½ Wochen bis wir am 13.4. nach Bremen fliegen

und hoffentlich unsere gesamte Familie treffen können.

 

Feb 22, 2014 - Allgemein    No Comments

Guasipichai

“Stühlerücken” auf Quichua -

so viele nette Kolleginnen habe ich hier an der DSQ – und eigentlich kaum davon berichtet.

Die Grundschulkolleginnen waren bei Carolina eingeladen, die zu ihren Hauseinzug eingeladen hatte.

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Wir hatten sehr viel Spaß. Hier mal ein Foto, damit ihr mal die fröhliche Runde sehen könnt.

Feb 11, 2014 - Allgemein    No Comments

Rosenfarm bei den Illinizas

Unsere Kollegin Dorothea und ihr Mann Ernesto Rosenberg haben uns im Januar 2014 zu ihrer Finca de Rosas eingeladen.

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Die Farm liegt ca. 50 bis 6o km südlich von Quito. Zu der Finca gehören 10 Gewächshäuser mit ungefähr 6 bis 7 ha Rosen. Es arbeiten dort zeitweise 53 Angestellte. Es ist eine Bio-Farm, d.h. es werden keine chemischen gefährlichen Stoffe gespritzt und deswegen besteht keine Gesundheitsgefahr für die Arbeiterinnen und Arbeiter.

Jetzt letzte Woche wurden 20.000 Rosen geschnitten, Anlass: Valentinstag.  Zum 8.März (Frauentag) werden noch mehr nach Russland geschickt.

Es ist sehr beeindruckend zwischen sooo vielen Rosen zu stehen.Deswegen gibt es jetzt hier ein paar Bilder zu sehen.

 

 

Feb 4, 2014 - Allgemein    No Comments

Vulkanasche Tungurahua

http://tinyurl.com/qbrpf3y

Tungurahua

Nube de ceniza del volcán Tungurahua se desvía de Quito” heißt der Artikel in unserer Zeitung El Comercio.

Echt – wir haben hier noch Glück gehabt. Als die Aschewolke im Süden Quitos ankam, hat der Wind gedreht.

Aber man merkt es auch hier, irgendwie diesige Luft, ein paar Kolleginnen denken sie haben “resfriado”, husten davon, aber eigentlich haben sie keinen Schnupfen. Hoffentlich wird es nicht noch mehr. “Christiane, wünsch Dir das nicht “, sagt eine Kollegin.”Du muss so viel fegen dann und tagelang die Fenster geschlossen halten.”

Okay, ich wünsche es mir nicht.

Der Tungurahua ist der Vulkan bei Banos, der immer, wenn wir da waren, verdeckt in einer dicken Regenwolke und nicht zu sehen war!!  Stimmt´s, Philip, Iria und Kevin?

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Feb 2, 2014 - Allgemein    No Comments

Quinquemestre – Schulhalbjahrsende – 27. bis 31.1.2014

Zum Halbjahrs-Wechsel haben wir am CAQ nicht zwei Tage frei ,

aber mehrere Schulausflüge – wie im letzten Jahr auch.

Das macht das Ganze zumindest abwechslungsreich.

 

Montag: normaler Schultag

Dienstag: Ausflüge Primaria 1.+ 2.Klasse

Mittwoch: Zeugnisausgabe 4. bzw. 5.Stunde, Unterrichtsschluss um 11.30Uhr mit anschließender Gesamtlehrerkonferenz bis 14.00 Uhr

Donnerstag: Ausflüge ab 3.Klasse bis V.Kurs

(VI Kurs = Abitur:  mit Lehrerinnen und Lehrern zum Büffeln in Mindo.)

Freitag: Lehrer/Lehrerinnen beim Gesamtpersonalausflug.

 

 

Ich war am Dienstag mit der 1b wieder auf der Pumamaki – Tierfarm in La Morita.

Es war sonnig und lustig und die Kinder haben sich über die Tiere gefreut.

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Am Donnerstag war ich mit der 4b in der Nähe von Sangolqui in einem „Club de los Chilles“,  also  einer Wohnanlage mit Schwimmbad mit Rutsche, Fußballplatz, Golfplatz, Tennisplätzen, Reit-Club usw..

Zuerst schockt der Gegensatz zwischen reich und arm – und unserer Schülerinnen und Schüler gehören eben zu den Privilegierten.

Jetzt höre ich aber in der anschließenden Diskussion, dass der Präsident auch beginnt bzw. dafür sorgt, für die Mittellosen einige Freizeitstätten zu eröffnen. Ich hoffe es.

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Trotz alledem hatten wir sehr viel Spaß.

 

Am Freitag fand dann noch unser ebenfalls spaßiger Lehrerausflug statt:

Eine Zugfahrt ein Stück an der „Ruta de los vulcanes“ entlang bis nach Machachi, 70km südlich von Quito, Busfahrt oder Wanderung bis Chaupi, Aufenthalt im Café de la Vaca mit Choclo , Queso, Avas, Ají zum Frühstück, lustigen Wettspielen, Spaziergang und anschließendem Mittagessen.

Ein wirklich toller Kollegiums-Ausflug.

Aber erst am späten Nachmittag, als wir zurück waren, merkten wir, wie k.o. wir waren.

Wir hatten einfach vergessen, dass wir so auf über 3000 m Höhe bei Sonnenschein aktiv waren.

 

Jetzt erholen wir uns erst mal am Wochenende – und dann kann das zweite Halbjahr kommen.

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Heute, Sonntag, machen nur Rainer und ich einen Ausflug nach Sangolquí: eine unglaubliche Marktfülle, unglaublich. Tschüss.

 

 

Jan 15, 2014 - Allgemein    No Comments

Patagonien und Feuerland Weihnachten 2013 und Neujahr 2014

 

Am 20.12.2013 (Fr)  fliegen wir, Rainer und ich und unsere Freunde Dorothea und Jens mit ihrem Sohn Jona, noch am Abend – bis nachmittags haben wir noch Schule - los:

über Lima und Santiago de Chile nach Punta Arenas (Süd-Chile) in Patagonien.

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Am Flughafen angekommen leihen wir uns das bestellte Auto. Und wir kommen am 21.12.(Sa) sehr gut im Hostal des Estrecho in Punta Arenas unter. Wir gehen zum Anleger an die Kaje, um die Magellanstraße  – El Estrecho de Magellan  – zu sehen.

Im Süden ist es kühler, trotzdem es hier Sommer ist, so zw. 10° und 15 °, und immer weht ein Wind. Es ist schon spürbar vom Hochland ins Flachland zu kommen.

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Am 22.12. (So) fahren wir weiter in den Norden nach Puerto Natales. Wir bleiben zwei Nächte im Hostal Dickson. Wir buchen für den 23.12.eine ganztägige „Bootsfahrt Torres del Paine“ und sehen dann an dem Montag , 23.12.vom Schiff aus wunderschöne Landschaften und am Ende unseren ersten Gletscher namens “Serrano” im „Bernard o´Higgins Naturschutzpark“. Wir können auch ein Stück zum Gletscher hinwandern können. Zum “Aufwärmen” gibt es anschließend wieder auf dem Schiff einen Whisky mit Gletschereis!!

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Immer finden wir abends ein gutes Restaurant.

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Am 24.12.(Di) fahren wir nach El Calafate zum Lago Argentino.

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Wir überqueren einen kleinen Grenzpunkt Chile-Argentinien, wechseln amerikanische Dollars in ARS(argentinische Pesos) und fahren stundenlang auf einer geraden Straße durch eine große weite Landschaft. Die wilden Lamas heißen Guanacos. Sie setzen mit einem leichten Sprung über die für die vielen Schafe gesetzten Zäune.

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Wir machen mehrere Pausen, u.a. im „Esperanza“. Dort lerne ich den typischen Matebecher für den Mate-Tee und das Trinkverfahren kennen. Richtig interessant.

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Wir kommen nachmittags im Hotel Terraza Coirones unter – mit einem fantastischen Blick auf die fantastische blaue Farbe des riesigen Lago Argentino.

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Am Nachmittag entdecken wir den Ort El Calafate.

Den Abend – Heilig Abend (dieses Jahr Heilig mit „e“) verbringen wir gemütlich mit unseren Freunden im Hotel, bei Käse und argentinischem Rotwein.

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Am 25.12. (Mi) lassen wir uns Zeit. Wir entdecken ein Gletscher-Museum, lernen viel, wie es zur Gletscherbildung kommt, wie sie aber auch zurückgehen usw.,  und fahren anschließend  in den Naturschutzpark, um dort zu dem Gletscher „Perito Moreno“ zu laufen. Leider können wir nicht mehr auf dem Eis wandern, da es zu spät ist und zu sehr regnet. Es sieht großartig aus.

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Am 26.12. (Do) findet die große Bootsfahrt statt. Eine Rundtour vom Lago Argentino aus durch verschiedene „Canales“ und „Brazos“ zu mehreren Gletschern ( Glaciar Upsala, Glaciar Spegazzini, Glaciar Perito Moreno) an vielen Eisbergen vorbei. Sagenhaft. Sie leuchten blau.

Von allen Gletschern ist der Perito Moreno wieder der Beeindruckenste!

Wir sind den ganzen Tag wieder draußen auf dem Wasser.

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Am 27.12.(Fr) geht’s wieder zurück nach Punta Arenas. Wir wählen eine andere Rückfahrtstrecke. Der Grenzübergang ist etwas größer und gleich auch komplizierter.

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Mitten auf der Straße sitzt außerdem ein Fuchs mit gelben Beinen.

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Wir machen mehrere Pausen, zum Glück. Einmal läuft uns ein Gürteltier über den Weg, das leider sehr schnell davon wackelt.

Einmal sehen wir zwei Stinktiere, die sich auch sehr schnell verstecken, und sowieso viele viele Guanacos und Vögel (u.a.Magellangänse, Enten, Schwarzhalsschwäne, Flamingos, Ibisse, Kaiserkormorane,…).

Am 28.12. (Sa) fliegen wir in einem kleinen Passagierflugzeug von Punta Arenas nach Puerto Williams  in Feuerland. Ein kleiner Flieger mit nur acht Sitzplätzen, jeder hat einen Fensterplatz. Und es lohnt sich. Es ist wie im Traum die schneebedeckten Berge, Eisberge, Krater, Seen, Fjorde zu sehen.

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Wir gucken uns in Ruhe überall um. Wir haben ein sehr familiäres und gemütliches Hostal Akainij (nach der Magellangans benannt) .

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Der 29.12. (So) ist total verregnet. Wir bleiben viel im Hostal,  erholen uns, gucken uns den Ort, das Wasser, den Hafen, ein Museum an. Die Ruhe tut uns gut. Es ist nicht sehr warm. Man glaubt kaum, dass Sommer sein soll.

 

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Am 30. 12. (Mo) haben wir Glück. Wir können auf einem sog. Postschiff auf dem Beagle-Kanal mitfahren. Es ist eine große Fähre mit bequemem Passagierabteil, die einmal im Monat den Beagle-Kanal entlang fährt, um eine weit entfernte Siedlung, ehemalige Militärstation Puerto Torre , zu beliefern.

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So sind wir wieder den ganzen Tag auf dem Wasser. In Puerto Torre gehen wir an Land, wandern ein wenig, besteigen eine Anhöhe mit guter Aussicht.

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Auf der Rückfahrt entdecken wir, neben den üblichen Seevögeln, einen dicken Seelöwenkopf und mehrere schwimmende und tauchende Pinguine. Weit entfernt an Land sehen wir (mit Fernglas) eine Pinguin-Kolonie.

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Am 31.12.(Di) fliegen wir zurück. Heute ist gutes Wetter, superklare Luft, und man ahnt, dass der hiesige kurze Sommer auch schön sein kann. Der Flug ist wieder ein Traum, wenn auch etwas wolkiger, bedeckter.

Für den Abend haben wir uns in Punta Arenas einen Tisch für ein Silvester-Menue reserviert.

Im „Brokoli“-Restaurant ist es auch sehr gemütlich, das Essen lecker.

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Um Mitternacht gehen wir zum Jahreswechsel ans Wasser, die Magellanstraße.

Es wird nicht geknallt, aber wir erleben ein schönes Feuerwerk, das von den Schiffen aus losgeschossen wird. Mit Life-Musik kommen wir tanzend ins Neue Jahr.

Im Restaurant und im Hotel gibt’s noch Sekt. Und am nächsten Tag dürfen wir ausschlafen.

Am 1.1.2014 (Mi) lüften wir unseren Kopf wieder am Strand.

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Am Nachmittag fahren wir zur „Otway-Bay“ zu einer Pinguin-Kolonie. Es dauert und dauert bis wir da sind. Aber dann ist es soo schön. Für die Touristen ist ein hübscher Rundweg angelegt mit Aussichtspunkt (mirador), von dem aus man die Tiere beobachten kann ohne sie zu stören.

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Wie die Wellen an den Strand rollen, wie der Wind über die Gräser weht, das allein ist schon schön. Und dann noch diese freundlichen Pinguine. Ein wirkliches Highlight am Ende unserer Reise in den Süden Südamerikas.

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Am 2.2.(Do) fliegen wir – wenn auch sehr mühsam mit langen Zwischenaufenthalten –nach Quito zurück. Nachts um zwei Uhr sind wir wieder in unserem Ecuador-Zuhause in Tumbaco.

Eine wunderbare Reise. Vielen vielen Dank.