Nov 27, 2012 - Allgemein    No Comments

Quito – Boliche mit dem Zug!

Am Sonntag sind wir mit insgesamt 26 Personen (Kolleginnen und Kollegen mit ihren Kindern) einmal Zug gefahren.  Und so war´s:

Am Sonntag, 25.11.2012, viertel vor sieben (!) Treffen in der Nähe der Schule, Auto-Konvoy – um halb acht Ankunft in Quito, Fahrkarte organisieren , Kaffee trinken, 8.15 Uhr einsteigen – und los geht´s.

Hier ein Link:

http://www.trenecuador.com/index.php/rutas-del-tren/camino-al-boliche

Bis zum nächsten Jahr soll die gesamte Strecke von Quito bis nach Guayaquil ausgebaut sein. Dann kann man eine Besichtigungszugfahrt durch Halb-Ecuador machen.

Doch unser kleines ausgewähltes Stückchen – zwei Stunden Zugfahrt – macht auch schon sehr viel Spaß.

Interessant ist vor allem der Start.

Damit unser Zug ungestört fahren kann, setzen sich zwei Motorradfahrer an die Spitze– und legen immer den Autoverkehr dort lahm, wo wir hindurch müssen!

Nach Verlassen der Großstadt geht es durch Vororte und dann durch die Andenlandschaft, anfangs noch mit guter Aussicht auf die Vulkane.

Mit Zwischenstopp kommen wir in Boliche an. Auf 3000m Höhe und mehr ist es doch schon etwas kälter. Aber wir haben Flies-Jacke und Windjacke dabei. 2 Stunden Aufenthalt. (Mein neuer Rucksack des Kollegiums der Schule In der Vahr voll im Einsatz!)

   

Wir können einen Spazierweg (sendero) gehen und anschließend „mote con fritada“, gekochter Mais mit gerilltem Fleisch  oder „locra“, die hiesige Kartoffelsuppe, essen.

 

Die Rückfahrt  im Zug ist wieder sehr entspannend, den Autoweg von Quito nach Tumbaco hätten wir nur schwerlich allein gefunden! Um 17.00 Uhr kommen wir zwar müde, aber froh wieder in Tumbaco an. Wir haben wirklich ausgesprochen freundliche Kollegenfamilien. Ein schöner Tag.

Nov 18, 2012 - Allgemein    2 Comments

Casa de la Musica in Quito : Carmina Burana

 

Auf  „youtube“ kann man es betrachten: Es gab ein Konzert in Quito im „casa de la Musica“.

Seit Schulbeginn singe ich im „Coro Voces Cantantes De Quito (Coro del Colegio Aleman de Quito)“ des Chorleiters Johannes Dering-Read mit.

Drei Chöre (Quito, Guayaquil, Cuenca), ein Kinderchor und das Jugendsinfonieorchester des Konservatoriums Quito, ein Solist und eine Solistin waren an der Aufführung beteiligt: “Carmina Burana” von Carl Orff.

Es hat Spaß gemacht, mal auf der Seite der Singenden zu stehen – und es gab für beide Aufführungen am Samstag und Sonntag (10./11.Nov.2012) großen Beifall und viel Lob für den “director Johannes Dering”.

Wie gesagt: Youtube. Entweder die gesamte Aufführung, oder einen Spot:

http://www.elcomercio.com/entretenimiento/Concierto-Carmina-Burana_3_808749129.html

 

Nov 18, 2012 - Allgemein    No Comments

El Oriente : Amazonas – Tiefland

Zwar haben wir keine Herbstferien gehabt (!) , aber zumindest doch ein verlängertes Wochenende.

Das haben wir genutzt, um erstmalig etwas vom Osten Ecuadors kennen zu lernen,

und auch um unsere Zeit hier zu genießen.

 

Hier ist mein kurzer Bericht: 1.November bis 4.November 2012

Von uns aus (Tumbaco – 2400 Höhenmeter) fahren wir hoch zum Pass, der in der Nähe von Papallacta liegt,

und dann wieder nach und nach bergabwärts bis Baeza (2000 m),

anschließend Richtung Tena, Misahualli (500m).

Der Rio Misahualli mündet in dem Rio Napo, der Rio Napo ist ein Amazonas-Nebenfluss.

Kurz hinter Archidona (um mal ein paar Orte / Flussnamen zu nennen) geht es zur Cabana-Anlage namens “Hakuna Matata” am Rio Inchillaqui.

 

Hier ist es schon anders. Herrlich hochsommerlich warm, und feucht, sonnig, nachmittags Regen. Eben Regenwald.

Am ersten Tag der Ankunft erholen wir uns, beobachten Vögel, baden im Fluss,gehen kleine Wege und am Abend gut essen.

Am zweiten Tag nehmen wir an einem „Dia Amazonica“ teil. Das heißt: Zweistündige Bootsfahrt auf dem Rio Napo,

  

 

   

zwischendurch zweistündige Wanderung durch den Regenwald (mit guia), mittags kleines „Almuerzo“ (Mittagessen), nachmittags Besuch des „Parque Amazónico“ mit einem kleinen Minizoo, einer Aufzucht- und Pflegestation für verletzte und nicht artgerecht gehaltene Tiere. Manche Tiere werden wieder freigelassen, manche müssen/können bleiben. Es ist einerseits traurig anzusehen, andererseits gut, dass für die Tiere etwas getan wird, und man kann sie dann mal in Ruhe aus der Nähe betrachten.

Außerdem haben wir noch Gelegenheit bei einer kleinen Station etwas über die Bräuche der Kichwa-Bevölkerung zu erfahren, wie z.B. Keramikarbeiten, Kochen und Probieren einer Yuka-Speise, Blasrohrpfeilschießen und Goldwäsche am Fluss.

    

Fast vergessen – vor Beginn der ganzen Tour: Gang durch den Ort Misahualli, in dem sich die Affen tummeln!

Am dritten Tag können wir auf dem Rio Arajuno selber Kajak fahren. Mit einem befreundeten Kollegenpaar und deren Kind  buchen wir bei „RiosEcuador“ eine „Kajakabfahrt auf Dschungelflüssen“.

Es ist sehr aufregend, traumhaft und abenteuerlich. Wir paddeln den ganzen Tag bei Sonne. Etliche Stromschnellen sind zu überwinden. Das ist schon aufregend. Aber wir schaffen es. Mittags machen wir eine Pause, mit „pan arabico”, das gefüllt wird mit Avocado, Tomaten, Zwiebeln und Bohnen.

  

Wir baden im Fluss – und … können erstmal nicht weiter, weil ein Unwetter auftaucht: Donner, Blitze, kräftiger Regen. Doch nach einer halben Stunde, das Unwetter ist weitergezogen,  können wir wieder auf das Wasser, müssen nur noch eine halbe Stunde paddeln und das war´s.

Am vierten Tag (Sonntag) haben wir morgens noch Zeit im Pool Abschied zu nehmen, anschließend geht’s in einer vierstündigen Rückfahrt zurück. Der  sog. Eisriese „Antisana“ (5700 m) ist , wie zumeist, von Wolken bedeckt. (Foto Artikel Ausflug nach Papallacta).

 

Ja, das war schon was!  Statt Herbstferien. :-)

 

 

 

 

 

Okt 21, 2012 - Allgemein    No Comments

Papallacta – Aguas Termales

Einen zusätzlichen freien Tag habe ich von der Schule aus bekommen, um meine Sachen auspacken zu können. Das steht allen Neuankömmlingen zu.

Wir haben uns entschieden, dass ich lieber Samstag und Sonntag auspacke und wir den raren freien Tag nutzen, um einen Ausflug zu machen.

   

Von uns aus – Tumbaco in 2400 m Höhe – ca. 1 bis 2 Stunden Fahrt hoch in die Berge über einen Pass (4064m) hinaus wieder abwärts (3400m) findet man Papallacta, das ist ein Ort in dessen Nähe sich Thermalquellen befinden.

Zu diesen Thermalquellen fahren wir. Die Fahrt dorthin ist wunderbar. So beeindruckend sind die hohen Berge.

  

Das Baden in dem heißen Wasser bzw. in den unterschiedlich temperierten Pools ist total entspannend. Nach zwei Stunden gehen wir essen und anschließend zwei Stunden spazieren.

Wir waren in den Osterferien im April schon einmal hier. Doch heute haben wir ausgesprochenes Glück mit dem Wetter und es sieht alles so schön aus.

„La riqueza hidro-termal de las aguas se debe a que Papallacta se encuentra situada entre los volcanes Cayambe y Antisana.“ steht in einer Beschreibung.

Ja, von Papallacta  aus kann man wirklich den zweithöchsten Vulkan sehen, den Antisana. Nur ist er meistens von Wolken verdeckt. Doch heute, auf unserer Rückfahrt, ist die schneebedeckte Spitze sichtbar und wirklich beeindruckend.

Auch die Gegend ist ausgesprochen hübsch. Hier sollen Brillenbären (oso anteojo) leben. Wir sehen allerdings keinen, auch wenn  einer – laut Tagebucheintrag in einer beim Wanderweg gelegenen Touristeninformationsstelle – heute mit zwei Jungen gesichtet worden sein soll. Naja, wir haben ja ein Exemplar  schon im Zoo gesehen.

 

Ein herrlicher Ausflugstag. Fotos kommen noch, die muss ich noch kleiner kriegen. Jetzt gehe ich auspacken. Tschüss!

Ach Übrigens: manchmal arbeite ich auch :-) . Hier ist ein Link zum Homepage der Schule:

http://www.caq.edu.ec/?p=7393

Okt 20, 2012 - Allgemein    No Comments

Mindo am Dia de la Independencia de Guayaquil / Schule

Am 3.10.2012 mussten wir – im Gegensatz zu Euch – arbeiten! Aber dafür ist der 9.10. hier ein Feiertag, zur Erinnerung an die Revolution gegen die spanische Unterdrückung. Der Feiertag vom 9.10. wurde landesweit und kurzerhand verlegt auf Freitag, den 12.10.2012, damit alle ein verlängertes Wochenende haben.

So fahren Rainer und ich an diesem dadurch verlängerten Wochenende ausgiebig nach Mindo, in das Naturschutzgebiet Mindo, ca. 3 Stunden Autofahrt von uns entfernt,  mit einem Kollegen-Ehepaar und deren Freunden und vier Kindern.

Es ist unglaublich schön dort. Hier ein Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mindo_Ecuador

Außerdem haben wir Glück mit dem Wetter und, weil wenig los ist, Entspannung pur.

(Ehrlich gesagt erhole ich mich in diesen drei Tagen wie in den ganzen Sommerferien nicht!)

Und nun kommt das für mich Schönste: eine Wanderung im Nebelwald mit „guía“ und Vogelbeobachtung. Die Kenner (Fremdenführer) wissen ja, wo die Vögel gerne sitzen.

Es ist ein Traum, wir sehen: Tukane, Papageien und den Quetzal !

Und viele kleine andere Vögel, z.B. immer natürlich die kleinen Kolibris!

 

Wir bleiben von Freitag bis Sonntag.

Außerdem nehmen wir an einer kleinen „Schoko-Führung“ teil, die mit einem kleinen „Schokofondue“, d.h. Obststückchen mit heißer Schokolade endet. Meine letzte Schokoladenführung hatte ich im Überseemuseum in Bremen. Die hiesige „Führung“ aus dem Land der Kakaopflanzen ist prima und wird sympathisch durchgeführt.

 

 

13.10.2012 – Wie sieht´s danach wieder in der Schule aus???

Es bleibt dabei. Die Regierung hat die Herbstferien gestrichen!! Natürlich nicht nur die, sondern der gesamte Terminplan für das Schuljahr 2012/2013 , für alle Schulen Ecuadors, wurde während der Sommerferien gekippt. Alle Schulen wurden damit konfrontiert – und für Stellungnahmen und Gespräche hat die Regierung ist keine Zeit! Jetzt wird gerade von der Schulleitung für geringfügige Verbesserungen gekämpft.

Also, freut Euch über Eure zwei Wochen!! Wir haben keine.

Tja, so sieht es gegenwärtig aus bei uns.

Ansonsten ist der Alltag gut, und für unsere Ecuador-Erlebnisse sind wir dankbar und froh.

Bald mehr!

Sep 25, 2012 - Allgemein    3 Comments

Regen und Kolibris

Freitag, 21.9.2012: Jetzt ist es das erste Mal passiert! Es hat geregnet. Nur eine halbe Stunde – und wie!! Monatelang gab es hier Trockenheit. Nun fließen hier die Sturzbäche.

Aber am nächsten Tag schon wieder blauer Himmel – wie immer – und es ist heiß und hell in der Sonne.

Das ist die eine Neuigkeit.

 

Die andere Neuigkeit: Die Kolibris tun uns so Leid, weil es wegen der Hitze so wenig Blüten gibt. Daher haben wir eine Vogeltränke gekauft und aufgehängt.

Mit Erfolg noch am gleichen Abend! Es ist so schön zu beobachten, wie sie sich einzeln oder zu zweit nähern und trinken.

 

Samstag Vormittag, 22.9., als ich eigentlich UV machen wollte, gab es genau die schöne Ablenkung: Kolibris beobachten von der Terrasse aus!

Und plötzlich taucht auch noch über unserem Haus und der Urbanisation, in der wir wohnen, ein Schwarm Mauersegler auf.

In meinem kleinen Vogelbuch – von meinen lieben Kolleginnen zum Abschied bekommen – steht´s: „White-collared Swift“. Von allen 15 verschiedenen Sorten ist dies die Größte. Sehr schön und beeindruckend wie sie segeln – und so viele. Ein Geschenk!

 

Sonntag, 23.9., Ausflug zum Zoo Quitos, eigentlich eine halbe Stunde weit außerhalb in Guayllabamba. Auf dem Hinweg fahren wir über Land, auf dem Rückweg über Quito zurück – um die Strecken besser kennen zu lernen. Ein ausgesprochen netter Zoo – ohne die „Big Five“ – aber mit einzigartigen Schildkröten. Was für eine Überraschung. Erst dachte ich da liegen Steine. Viele Grüße an Mecki, die Schildkröte unserer Parzellennachbarin Ursula. Ich schicke mal ein Bild mit, Sabine, okay? Einfach toll.

Montag, 24.9., Komme gerade wieder vom Elternabend 2. und 3.Klassen!

Das schreib ich nur, damit ihr wisst, dass ich nicht nur Vögel beobachte.

Alles ganz normal. Ein paar mehr Väter dabei als bei uns üblich. Bis dann.

Sep 17, 2012 - Allgemein    No Comments

Nach zwei Wochen Unterricht

Jetzt wurde etwas länger nichts in das Reisetagebuch eingetragen, doch nun bin ich wieder bereit.

Das lag daran, dass ich schließlich ein bisschen viel um die Ohren hatte – wie ALLE, die mit dem neuen Schuljahr, egal wo auf der Welt, in der Schule begonnen haben, nicht wahr?

„Ich glaube erst, dass alles geklappt hat, wenn ich meine erste Stunde unterrichtet habe.“

An dem Glaubenssatz hatte ich mich festgehalten!!  Nun ist es also tatsächlich so weit gekommen.

Ich habe sogar eine Woche, nein inzwischen zwei Wochen Unterricht hinter mir.

In  den 1., 2. und 5.Klassen. Eine 3. Klasse sollte ich auch unterrichten, aber nun mache ich eine dreimonatige Vertretung für eine Kollegin im Mutterschutz in einer weiteren 2. Klasse.

Also, es macht Spaß, und auch hier sind die Kinder sehr liebenswert (und gleichzeitig sagen wir mal mitunter speziell).

Mir hilft es natürlich sehr, dass ich schon Spanisch gelernt habe, z.B. ein Spiel erklären kann oder eine Aufgabe, ein Kind trösten, das seinen Badeanzug vergessen hat, ein Anderes weil es den zugewiesenen Schulbus nicht findet, zwei beruhigen, weil sie sich ärgern – auch wenn ich nicht immer verstehe, worum es geht – aber ich kann´s mir ja denken….naja usw…

Jedes zweite Wort ist „chevere“.  Das ist der Ausdruck für toll, super, usw…

 

„Aktuell“ gibt es mehrere neue Sachen zu berichten:

Quito, Chiche, Fußball, Auto, El Quinche, Sangolqui.

29.8.2012 Quito

Nach Schulschluss fahren wir, die Neuankömmlinge des CAQ aus Kindergarten, Primaria und  Sekundaria mit dem Schulbus und einem erfahrenen Kollegen, der uns alles erklären und zeigen wird, nach Quito. Es dauert, es ist viel Verkehr, wir kommen schließlich an. In der Calle La Ronda gehen wir essen, typische Landeskost, anschließend gibt es eine kleine Führung durch die Altstadt. Interessant ist u.a., dass es kaum die üblichen fliegenden Händler mit ihren  „Naranjas – un Dollar, Naranjas un Dollar…”-Rufen gibt. Hier in der Altstadt wurde extra für sie ein „Centro Comercial“ ohne Standgebühren eingerichtet. Außerdem gibt es keine Ladenketten wie sonst üblich „Douglas“ oder was auch immer. Dadurch bleibt der Altstadtcharakter erhalten, es gibt  wenig Gefahren für Touristen, und das ist gut, denn es ist immer was los und es passiert noch genug.

 

1.9.2012 Chiche

Eine Kollegin und ein Kollege (Ehepaar plus Kind) fragen uns, ob wir Lust haben mit ihnen am Samstag an der Schlucht „Chiche“ entlang zu wandern – nicht weit von uns entfernt ist ein Zugang, ein schöner Wanderweg und zur Belohnung ein Restaurant mit leckerer Pizza!

 

 

 

 

 

Es ist so trocken, weil es seit Monaten nicht mehr geregnet hat. Überall besteht Brandgefahr.

Wir haben schon viele Brände gesehen.

 

 

 

7.9.2012 Atahualpa-Estadio Quito

Tatsächlich: ein Fußballländerspiel Ecuador gegen Bolivien.

Ein Kollege wohnt in Quito in der Nähe mit Blick auf das Stadion. Von ihm aus gehen wir „rüber“ und es ist spannend, wie alles so läuft. Mich interessiert vor allem das Gesamtereignis. Die Fußballkenner erleben ein schwaches Spiel. 34000 Zuschauer, fast alle haben Trikots an. Durch die Reihen ziehen Brote, Mais, Getränke anbietende Verkäuferinnen.

Ecuador gewinnt 1:0 mit einem Elfmetertor.

 

8.9. und 11.9.2012, Chevrolet Grand Vitara

Ein für die Kopienerstellung des Kollegiums Angestellter  der Schule verkauft privat ab und zu Gebrauchtwagen. Rainer kriegt den Tipp. Unser RAV 4 soll ja doch erst Ende November oder Dezember kommen. Okay. Wir kriegen ein Auto, einen Chevrolet-Jeep, zur Probefahrt über das Wochenende.

Wir fahren damit zur Schule, zum Einkaufen und nach „El Quinche“. Dort entdecken wir vor der Ortskirche einen beeindruckenden Markt. Was gibt es alles zu sehen! U.a.: Zwei Wellensittiche weissagen, indem sie das passende Kärtchen picken.

Am 9.9.2012 treffen wir uns mit einem auch neuen Kollegen, der mutiger Weise mit Frau und 3 Kindern hierher gezogen ist, auf dem Markt in Tumbaco.

Alle Einkäufe kommen in den Jeep, und zu uns nach Tumbaco geht’s, zum Kaffeetrinken und Eis essen. Übrigens: Philip hat heute Geburtstag. 30! Wir skypen.

 

Am 11.9. kaufen wir das Auto! 10 Jahre alt, 155000 gelaufen. Aber es gefällt uns gut. Angenommen wir brauchen es nachher nicht mehr, wenn das Andere eintrifft, verkaufen wir es eben wieder. Autos sind hier schon sehr teuer. (Wir haben mehr bezahlt als du für unseren 2 Jahre alten Yaris, Nicole !  )

 

16.9.2012 Sangolqui

Wir dachten, der Markt in El Quinche wäre groß gewesen. Nichts da. Sangolqui ist durch seine Vielfalt und Größe noch beeindruckender. Und im Gegensatz zu „Otavalo“ ganz anders, nämlich alltäglich und gar nicht touristisch. Wir kaufen alle Arten von Gemüse für eine große Suppe, die Rainer ja immer kocht – und wir essen im Gewimmel  „Hornado“-gebackenes süßlich gewürztes Schweinefleisch mit gelbem Kartoffelbrei, „Llapingachos“-kleine Käsegefüllte Kartoffelpuffer, und dazu etwas Salat und immer Ahi, eine scharfe Gewürzsauce.

 

 

 

 

Das sind soweit unsere Erlebnisse im Umkreis.

In der Schule gab es ein Konzert dreier Schul-Chöre.

Immer ist irgendetwas los und wir leben uns ein bisschen ein.

Heute war es das erste Mal, seit wir hier sind, bewölkt. Alle sehnen Regen herbei. Wenn ich die vielen Brände sehe, wünsche ich es auch.

 

Jetzt ist erst mal wieder Schule angesagt.

Mal sehen, wann ich mehr berichte.

Ich danke für euer Interesse und bitte um Geduld und Nachsicht.

HASTA LUEGO.

Aug 27, 2012 - Allgemein    4 Comments

1.Treffen mit Kolleginnen und Kollegen und mehr…

Nachdem in der Schule das erste Treffen der “Neuen” stattgefunden hatte, waren wir alle bei einem verantwortlichen Kollegen zu einer Begrüßung eingeladen. Es war sehr hilfreich und sehr lustig,  sowohl die Neuen als auch mehrere Langjährige dort  kennen zu lernen.

Einen weiteren Nachmittag und Abend verbrachten wir bei unseren Nachbarn. Seit dem 14.8.2012 ist Maya auf der Welt! Sie ist so klein und die Familie so froh. Es ist einfach sehr schön teilhaben zu können.

Ich hatte einen Kuchen gebacken. Alles ist anders: alter Mixer, alte Blechkuchenform, andere Zutaten und das Auffälligste: Backofen auf 350° stellen! Die Höhe hier verändert viel.

Z.B.: Unter anderem hatte ich gedacht: wie schön, hab ich doch gleich hier ein Kilo abgenommen! Nix da! Hier wiegt man ca. 3 % weniger, wegen der größeren Entfernung zum Erdmittelpunkt-hab ich mir sagen lassen. Naja.

Außerdem war heute – Sonntag – mal wieder Markttag, der uns immer wieder beeindruckt.

So, jetzt Schluss!

Schließlich ist morgen erste GK :-)  oder   :-(    ???  , mit ca. 130 Kollegen in der Aula!

Aug 22, 2012 - Allgemein    No Comments

Cotopaxi

Die Zeit für einen Ausflug in der Umgebung haben wir heute (Di.,21.8.2012) genutzt, indem wir in den Cotopaxi-Naturschutzpark gefahren sind.

Mit 5897 Metern Höhe ist der Cotopaxi der höchste freistehende aktive Vulkankegel der Erde! Wir hatten eine perfekte Aussicht.

Auf 3900 m Höhe gibt es eine „Laguna Limpiopongo“. Wir haben den flachen See umwandert und eine wunderschöne Natur gesehen und genossen.

Das war unser letztes großes Ziel vor dem Beginn unserer Arbeit.

Freitag, 24.8., müssen wir in der Schule sein und lernen alle Neuen kennen. Montag, 27.8. – Fr. 31.8 findet eine vollgepackte Vorbereitungswoche für alle statt…und dann geht es los – am Colegio Aleman Quito!!

Ich freue mich sehr auf die Kinder und bin mindestens ebenso aufgeregt.

Aug 22, 2012 - Allgemein    No Comments

Tumbaco Mercado

19.8.2012, Sonntag

Wir fahren mit dem Bus zwei Stationen bis zum Tumbaco Mercado.

Wir gucken uns alles an. Der Markt ist riesig und so anders, so eine Fülle an verschiedenen Speisen. Nach unserem Einkauf essen wir eine Suppe. Ist es die ecuadorianische Suppe Locro? Sehr lecker.

Im Ort kaufen wir anschließend einen Staubsauger und ein Bücherregal!!

Morgen geht´s noch mal nach Quito, Dienstag zum Cotopaxi! Dann mehr. Immer noch hat das Fotohochladen nicht geklappt. Ich w i l l  es noch herausfinden!