Dez 30, 2017 - Allgemein    2 Comments

Valle de Intag, Cena Navideña, und Weihnachtsferien mit Chimborazo,Cuenca und Küste

Dezember

CT Basar Doro

- Der Basar der „Damas Alemanas“ findet in Quito statt – natürlich bereiten wir wieder Adventskränze vor..

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- Wir sind bei Dorothea und Ernesto zum mexikanischen Frühstück eingeladen.

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- Nach einigem Hin und Her finden die Fiestas de Quito doch am Mi., 6.12. statt, daher gibt es eine Schulfeier am 5.12. direkt nach dem Unterricht.

- Und wir bekommen auch noch Fr., 8.12. frei.

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Das nutzen wir als verlängertes Wochenende und fahren über Cayambe, San Antonio bei Ibarra, danach ins „Valle de Intag“, eine Nebelwaldregion, ein grüner wunderschöner Teil Ecuadors. Dort waren wir noch nicht, obwohl das nur ca. 40 km von Otavalo entfernt ist.

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Wir übernachten  im „Pacheco Farmhouse“. Dort haben wir ein niedliches kleines Häuschen direkt am Fluss, sehr gutes Essen am Morgen und am Abend.

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Die Natur ist wieder mal wunderhübsch. In der Nähe gibt es ein herrliches Thermalbad, Baños Termales de Nangulví, das wir ausgiebig nutzen. Wir machen einen Ausflug zu einem „Refugio“ (cloud forest lodge)und bestaunen Flora und Fauna bei Peter Joost.

- In der Schule warten Klassenarbeiten, DSD II Prüfungen(Sprachdiplom), der Weihnachtsbasar,

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Weihnachtskonzerte mit Chorauftritten, Theaterstücke in den Grundschulklassen und vieles mehr auf uns.

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- An einem Wochenende haben wir Besuch von Freunden und gucken uns Rainers Videos von Namibia und vom Altiplano an.

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- Die Schule lädt uns wieder zum „Cena navideña“ ins Hotel Marriot ein.

Und, kaum zu glauben, ist Freitag, 22.12., der letzte Schultag und wir haben FERIEN !!!!

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Wir fahren nach Hause. Blanca ist da, wir essen mit ihr und feiern ein wenig Weihnachten. Cristina kommt kurz rüber und beschenkt uns reichlich. Wir werden ihre Geschenke mitnehmen.

Weihnachtsferien:

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Rainer und ich fahren Samstag, 23.12., gleich los. Zum Chimborazo. Wir haben dort drei Übernachtungen gebucht.

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Das Wetter fängt gut an. Und die Fotos zeigen, wie gut es uns geht. Wir wandern, am So.,24.12., im Naturschutzgebiet zum Polylepis-Wäldchen und die Natur ist überwältigend schön. Mein Wunschtraum, den Chimborazo Hillstar – Kolibri zu entdecken, geht in Erfüllung.

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Heilig Abend sind wir die einzigen Gäste in der Lodge.

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Am So.,24 spätnachmittags und Mo.,25.12.vormittags suchen wir Dorfkirchen auf.

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Was wir erleben, sind nicht stille Gottesdienste, sondern laute Tanzmusik davor mit Tanzvorführungen und Umzügen hinter laut scheppernden Musikboxen. Wir fahren weiter nach Guaranda. Die Kirche ist sehr schön. Auch hier Remmidemmi.

Auf dem Rückweg ist nichts, aber auch gar nichts vom Chimbo zu sehen. Alles Nebel und Regen und Hagel und Nebel. Rainer fährt zum Glück ganz langsam. Und da läuft uns doch ein großes Vicuña vors Auto. Aber keine Gefahr. 3m Abstand. Und die anderen links und rechts von der Straße warten.

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Am 26.12. verlassen wir die Chimborazo-Lodge und fahren nach Guamote.

Die Landschaft ringsherum ist wunderhübsch.

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Das Örtchen selbst kennen wir von den Donnerstagsmärkten. Aber es ist ja Dienstag. Der Ort sieht nach dem Regen echt matschig aus und alle Straßen sind aufgerissen wegen irgendwelcher Kanalisationsarbeiten. Fürchterlich.

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Doch: Unsere Intisa-Lodge ist unerwartet klasse. Das ganze ist ein Projekt zur Unterstützung der indigenen Bevölkerung, es gibt eine Schule und einen Kindergarten. Außerdem ist das Bett wieder toll und das Essen perfekt! Wir verbringen den Abend im gemütlichen Aufenthaltsraum vor dem Kaminofen. Wir werden Reklame machen.

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Am 27.12. ziehen wir von dort weiter nach Cuenca. Unterwegs gucken wir über Alausí, halten wir in Ingapirca, größte ehemalige historische Inca-Stadt. Auf der Weiterfahrt stoppen wir an einer Käserei. Lecker.

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In Cuenca angekommen sieht unsere Ferienwohnung von außen in einem Hochhaus sehr hässlich aus, aber innen ist alles großzügig, wir haben eine große Terrasse und sind sehr zufrieden.

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Am 28.12. gucken wir uns Cuenca an. Alles ist sehr voll und durch Baustellen sehr verändert, kaum wiederzuerkennen. Die Kathedrale ist schön, die Plaza auch und die Markthalle.

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Am 29.12., Vater wäre 96 geworden und Mutter können wir deswegen nicht mehr anrufen, fahren wir zum Nationalpark El Cajas. Dort gibt es einen wunderbaren Wanderweg um einen der vielen vielen Seen. Zwei Stunden wandern wir und es ist solo schön.

Heute, 30.12., ist wieder Cuenca dran. Es gefällt uns schon besser. Von unserer Wohnung aus sind es knapp 15 Minuten bis zum Fluss. Wir finden viele nette Straßen mit vielen Cafés und kleinen Läden und ein indisches Restaurant. Perfekt.

31.12.2017 – Año Viejo – wie sie hier zu Silvester sagen.

Baños heißt ein Vorort von Cuenca, in dem auch Baños sind, d.h. Thermalquellenbäder.

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Wir suchen eins auf – und verbringen den letzten Tag im Jahr, zumindest einige Stunden, dort im Schwimmbad, Mineralwasser, heiß, kalt, Dampfbad-wie auch immer. Papallacta ist schöner, aber hier ist es auch nicht schlecht. Abends gehen wir essen, wollen aber nicht von 22. bis 24 Uhr in der Stadt rumlatschen, daher warten wir  in unserer Ferienwohnung bis es Mitternacht ist, und gehen mit einem Glas Sekt auf unsere Terrasse. Dort haben wir Glück und den idealen Platz, können uns an den Feuerwerken aus den verschiedenen Stadtteilen (barrios) Cuencas erfreuen.

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Wir denken natürlich an unsere Lieben in der Ferne und an unsere Eltern.

Neujahr, Mo.,1.1.2018

Auch wenn wir spät in Bett gekommen sind, wollen wir doch früh losfahren. Und um 8.15 sind wir schon wieder unterwegs. An einer Raststätte gibt es schon die typischen “Bolos de Verde”.

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Wir müssen durch Guayaquil durch um an die Küste zu gelangen. Unser Ziel ist Ayangue.

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Am Nachmittag kommen wir an.

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Wir haben ein Hotel mit wunderbarer Aussicht auf das Meer. Und das Schönste: In der Nähe gibt es doch tatsächlich einen wunderschönen Strand „playa rosada“ –nicht für Luxustouristen, für alle.

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Wir freuen uns sehr, und wir können vor der Weiterreise am Dienstag noch ausgiebig baden.

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Und auf dem Baum neben unserem Zimmer entdecken wir die vielen niedlichen kleinen Papageien.

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Leider dauert die Weiterfahrt am 2.1.2018 nach San Clemente länger als erwartet. El Jacinto und San Clemente sind kleine Küstenorte, die ineinander übergehen. Es ist hier vor Ort sehr viel zerfallen, aber auch hier gefällt uns das einfache und eben normale Leben.

Im „Cottages by the Sea“ treffen wir auf Corinna, Ivan, mit ihren beiden Kindern Yari und Samin. Wir verleben drei schöne Tage zusammen.

Die Rückfahrt am Freitag, 5.1., dauert leider wieder lange, doch erholt und mit vielen Eindrücken beschenkt kehren wir von am Nachmittag unserer letzten Ecuador-Rundreise zurück. (Fotos wie immer folgen)

2 Comments

  • So viele wunderbare Erlebnisse,
    ich hatte das Gefühl, Dich zu begleiten.
    Ein wunderbares 2018 wünscht Dir
    vn Herzen
    Deine Karin

    • Danke vielmals, und dir auch ein wunderschönes neues Jahr – Christiane

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