Aug 24, 2017 - Allgemein    No Comments

August – Sommerferien Teil 2 in Ecuador (7.-23.8.2017) mit Andreas und Tina

Der Aufenthalt und die Reise sind geplant – mal sehen, ob alles klappt.

Am Montag, 7.8.2017, kommen Andreas und Tina am Flughafen Quito an. Gleich vom Flughafen aus fahren wir nach El Quinche, um einen sowohl typischen als auch bekannten Ort in unserer Nähe zu zeigen und auf einem der Märkte Obst zu kaufen. Anschließend landen wir in unserem schönen Zuhause in der Cerámica, Lotización Rumihuaico.

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Der Dienstag, 8.8., ist dem Ankommen gewidmet. Wir zeigen unseren hiesigen Heimatort Tumbaco, machen einen kleinen Ausflug in die Blumenstadt Nayon, der Cotopaxi zeigt sich wolkenfrei, anschließend essen wir “Ceviche” wieder  in Tumbaco.

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Mittwoch, 9.8.: Wir fahren über den Pass (in 4000er Höhe ) auf 3600m hinab in die Thermalquellen “Papallacta” und genießen die warmen Wasserbecken und die Aussicht in die Berge (der Hase sagt schon mal “Gute Nacht” –  der Fuchs kommt noch).

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Der Donnerstag, 10.8., beginnt mit einer 1 1/2 stündigen Fahrt zur „Laguna Mica“, auch auf 4000m Höhe. Dort zeigen wir die wunderschöne großartige Landschaft, wir sehen den “Antisana”  wolkenfrei in seiner Pracht, außerdem haben wir das Glück tatsächlich Kondore zu entdecken,

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und Andenhirsche in freier Wildbahn. Auch für uns, die wir schon mehrfach da waren, ist es ein sonniger Glückstag. Im Restaurant “El Condor” auf dem Rückweg stärken wir uns mit typischem Essen (choclo, avas, queso andino, ají, trucha, higos).

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Freitag, 11.8., es beginnt unsere Fahrt in den Norden, zur Nordgrenze Ecuadors mit Kolumbien.

Auf der Hinfahrt stoppen wir am Äquator, Andreas und Rainer schütteln sich bilateral die Hand, es gibt es ein neues “Fake-Museum”, weiter geht´s, …

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…dann können wir am Mirador den Cayambe leider hinter Wolken nicht entdecken, Weiterfahrt, wir gucken uns die älteste Hacienda Ecuadors „La Guachala“ an,

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wir “Autowandern” wieder,

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fahren durch die Stadt Cayambe, kaufen die typischen „Bizcochos“ und „Queso de hoja“ und „Manjar“, und kommen schließlich in Tulcán im Hotel Lumar an. Dort besuchen wir abends den mit gestutzten Hecken besonders gestalteten Friedhof.

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Samstag, 12.8., wollen wir in die Umgebung, in den Paramó, die dortige so genannte  Höhenlandschaft, fahren, um dort spazieren zu gehen. Aber ohne Ankündigung ist plötzlich die Straße gesperrt. Also möchten wir uns mal den Grenzort angucken. Wir fahren und biegen ab, fahren nur ein paar Kilometer. Da kommt eine Kirche und wir steigen erst mal aus.

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Vor der Kirche frage ich eine junge Frau, wie weit es noch bis zur Grenze sei. Sie teilt uns mit, dass wir uns schon längst in Kolumbien befinden!!! Ohh! Aufregend. Hoffentlich kommen wir ohne Komplikationen zurück! Ja, wir schaffen es! Dann fahren wir zu einem anderen Grenzübergang. Dort ist die Regel, dass Ecuadorianer, die einkaufen wollen, bis zum Ort Ipiales ohne Ausweis einfahren können. Gut, wir überqueren die Grenze, fahren aber nach Las Lajas, sogar bis Potosí. Wieder ohne Passkontrolle. Mulmig ist uns schon.

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Aber, was wir sehen, ist schön, auch die riesige Kirche, die aus dem Nichts auftaucht auch.

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Wir haben einen schönen Ausflugstag. Und wir kommen, zum Glück, ohne Schwierigkeiten wieder zurück nach Ecuador. Schade nur: kein Passeintrag. Abends gehen wir zum Chinesen, dort gibt es Spagetti Bolognese! Naja. Müde fallen wir ins Bett.

Sonntag, 13.8., wir verabschieden uns von Tulcán und fahren Richtung Otavalo – zunächst geht´s durchs Chota-Tal.

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Bis Zuleta fahren wir die „Ruta del Bordado“ und besuchen in Zuleta die Feriada mit einheimischen Speisen und Ausstellungen mit den bekannten Stickarbeiten.

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In Olmeida gehen wir zielstrebig in unser „Lieblingsrestaurant“, das typisch ist, aber auch nicht gerade anheimelnd. Wir essen Caldo de gallina ( eher ein gallo viejo!).

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In Otavalo angekommen freuen wir uns über den hübschen Ort. Auf dem Poncho-Markt finden wir viele Souvenirs und sogar ein neues Café. Abends Essen gehen macht Spaß und wir probieren Cocktails.

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Montag, 14.8., starten wir direkt durch zum Cotacachi-Vulkan an der Cuicocha-Lagune. Was haben wir für tolles Wanderwetter.

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Wir passieren auf unserer anschließenden Rückfahrt nach Tumbaco den Mirador und heute sehen wir den Cayambe in voller Schönheit.

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Am Abend sind wir bei unserer herzlichen Nachbarin und Freundin Cristina mit Familie eingeladen.

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Am Dienstag, 15.8. fahren Andreas und Tina mit dem Taxi nach Quito und gucken sich die Altstadt an. Rainer und ich erledigen Einkäufe usw.

Mittwoch, 16.8., ist unser Aufbruchtag für Teil 2 unserer Ecuadorerkundung. Wir fahren Richtung Süden mit Ziel Chimborazo. Auf dem Hinweg biegen wir ab zur Hacienda La Ciénega, von der aus Humboldt Entdeckungstouren gestartet hatte.

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Wir finden später nach der Weiterfahrt unsere DreamGarden Lodge in San Juan, haben Hunger und essen eine undefinierbare Suppe in einem „Restaurant“ des Ortes. Ooooh.

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Aber das gebuchte Hotel hat einen kleinen „Dreamgarden“ und große leise Zimmer. Das ist i.O..

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Am Abend fahren wir zu der Lodge, die wir eigentlich gerne gebucht gehabt hätten, was aber nicht ging. Der Bergsteiger Marco Cruz hat hier direkt am Fuße des Chimbo eine Traum-Lodge. Wir fahren hin, um zu fragen, ob wir dort abends speisen können. Wir können. Und wir sind überwältigt von der Schönheit der Natur.

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Am Donnerstag, 17.8., brechen wir zuerst nach Guamote auf, ein Ort an dem donnerstags ein Indigena-Markt stattfindet. Alle sind beeindruckt von der Andersartigkeit des Geschehens und wir nehmen so viele bunte ecuadorianische Eindrücke mit.

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Noch am gleichen Tag fahren wir hoch zum Chimbo, und zwar zum Wanderweg Polylepis-Wald. Die Abendsonne bringt uns ein fantastisches Licht und die Höhenluft weitet unsere Lungen und Herzen.

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Die Vicuñas sehen wunderschön aus und machen alles so speziell. Abends können wir wieder zu Marco Cruz´Lodge.

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Der nächste Tag, Freitag, 18.8. beginnt mit einer Tour nach Salinas.

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Die Gegend auf 3000m Höhe ist lieblich hübsch, im Ort besuchen wir eine Schokoladen-Fabrik.

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Und dann ist es soweit: der Aufstieg von 4800m Höhe auf 5000m Höhe (genau 5042m). Erst ist es aufregend, dann geht es leichter als gedacht. Durch die Gegend streicht ein Andenfuchs, wie toll. ( Er sagt uns gute Nacht. Den Hasen hatten wir ja schon getroffen…) Abends geht es wieder in dieselbe Chimborazo-Lodge.

Am 19.8., Samstag setzten wir unsere Reise fort Richtung Baños. Unterwegs in Salasaquí

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stoppen wir auf den Indiomarkt für Souvenirs. Wir fahren abwärts abwärts abwärts bis ca 1700 m Höhe und landen im „Posada del Arte“, unserem beliebten Hotel. Doch so touristisch überfüllt haben wir den Ort noch nie gesehen. Es haben eben alle Sommerferien. Auch das Thermalbald ist ü b e r füllt, sodass wir das Baden verschieben. Wir haben oben auf der Terrasse einen lustigen Abend.

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Die Abfahrt am 20.8., Sonntag, Richtung Tena beginnt, nach dem Baden im überfüllten Thermalbad und fantastischen Frühstück im „Posada del Arte“, mit dem Besuch des Wasserfalls „Pailón del Diábolo“, ganz beeindruckend.

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Nach ein paar Stunden Autofahrt landen wir dann im Amazonasgebiet, bei 700 m Höhe. Alles ist sonnig und sehr grün. Wir finden den Weg entlang des Napo, es geht ca. 30 km seitlich hinein in das Regenwaldgebiet. Die letzten Kilometer Straße sind nicht mehr asphaltiert, so dass das Gefühl der Entrücktheit und des Besonderen aufkommt.

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Wir warten am Río Napo bis ein Boot kommt, das uns zur Liana Lodge bringt. Gleich bei der Ankunft begrüßt uns ein Affenschwarm.

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Unsere Cabaña Nr. 6 ½ liegt toll und der Aufenthalt beginnt.

Wir bleiben bis Dienstag, 22.8., erleben Entspannung, eine Affenhorde Totenkopfäffchen vor dem Frühstück rundherum um unsere Cabaña springend, eine perfekt Wanderung hoch zum Mirador mit Blick auf den Napo und das Regenwaldgebiet, die Tierauffangstation Amazoonico, die Abendstimmung, die Nachgeräusche und schließlich gaanz viel Regen im Regenwald. Unsere Rückfahrt auf dem Boot erleben wir wieder mit Sonnenschein.

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Danach beginnt das Aufwärtsschrauben bis hoch nach Papallacta, die zweite Hälfte der Fahrt geht es durch den Nebelwald, und man sieht nicht viel außer Wald und Nebel. Kleine Pause in Baeza, später Kaffeepause in einem kleinen Dorf,

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und dann können wir zum Abschluss unserer Reise noch einmal Papallacta genießen.

Unser Driver Rainer bringt uns sicher zurück. Wir sind erschöpft und glücklich. Um 18.00 wird alles mit einer „Bloody Mary“ abgerundet.

Mittwoch, 23.8., fliegen Andreas und Tina zurück. Ja, die Reise hat geklappt, erfüllt sind wir alle vier von unseren schönen Erlebnissen auf unserer Rundreise, für Rainer und mich sicherlich die Letzte.

 

 

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