Nov 18, 2012 - Allgemein    No Comments

El Oriente : Amazonas – Tiefland

Zwar haben wir keine Herbstferien gehabt (!) , aber zumindest doch ein verlängertes Wochenende.

Das haben wir genutzt, um erstmalig etwas vom Osten Ecuadors kennen zu lernen,

und auch um unsere Zeit hier zu genießen.

 

Hier ist mein kurzer Bericht: 1.November bis 4.November 2012

Von uns aus (Tumbaco – 2400 Höhenmeter) fahren wir hoch zum Pass, der in der Nähe von Papallacta liegt,

und dann wieder nach und nach bergabwärts bis Baeza (2000 m),

anschließend Richtung Tena, Misahualli (500m).

Der Rio Misahualli mündet in dem Rio Napo, der Rio Napo ist ein Amazonas-Nebenfluss.

Kurz hinter Archidona (um mal ein paar Orte / Flussnamen zu nennen) geht es zur Cabana-Anlage namens “Hakuna Matata” am Rio Inchillaqui.

 

Hier ist es schon anders. Herrlich hochsommerlich warm, und feucht, sonnig, nachmittags Regen. Eben Regenwald.

Am ersten Tag der Ankunft erholen wir uns, beobachten Vögel, baden im Fluss,gehen kleine Wege und am Abend gut essen.

Am zweiten Tag nehmen wir an einem „Dia Amazonica“ teil. Das heißt: Zweistündige Bootsfahrt auf dem Rio Napo,

  

 

   

zwischendurch zweistündige Wanderung durch den Regenwald (mit guia), mittags kleines „Almuerzo“ (Mittagessen), nachmittags Besuch des „Parque Amazónico“ mit einem kleinen Minizoo, einer Aufzucht- und Pflegestation für verletzte und nicht artgerecht gehaltene Tiere. Manche Tiere werden wieder freigelassen, manche müssen/können bleiben. Es ist einerseits traurig anzusehen, andererseits gut, dass für die Tiere etwas getan wird, und man kann sie dann mal in Ruhe aus der Nähe betrachten.

Außerdem haben wir noch Gelegenheit bei einer kleinen Station etwas über die Bräuche der Kichwa-Bevölkerung zu erfahren, wie z.B. Keramikarbeiten, Kochen und Probieren einer Yuka-Speise, Blasrohrpfeilschießen und Goldwäsche am Fluss.

    

Fast vergessen – vor Beginn der ganzen Tour: Gang durch den Ort Misahualli, in dem sich die Affen tummeln!

Am dritten Tag können wir auf dem Rio Arajuno selber Kajak fahren. Mit einem befreundeten Kollegenpaar und deren Kind  buchen wir bei „RiosEcuador“ eine „Kajakabfahrt auf Dschungelflüssen“.

Es ist sehr aufregend, traumhaft und abenteuerlich. Wir paddeln den ganzen Tag bei Sonne. Etliche Stromschnellen sind zu überwinden. Das ist schon aufregend. Aber wir schaffen es. Mittags machen wir eine Pause, mit „pan arabico”, das gefüllt wird mit Avocado, Tomaten, Zwiebeln und Bohnen.

  

Wir baden im Fluss – und … können erstmal nicht weiter, weil ein Unwetter auftaucht: Donner, Blitze, kräftiger Regen. Doch nach einer halben Stunde, das Unwetter ist weitergezogen,  können wir wieder auf das Wasser, müssen nur noch eine halbe Stunde paddeln und das war´s.

Am vierten Tag (Sonntag) haben wir morgens noch Zeit im Pool Abschied zu nehmen, anschließend geht’s in einer vierstündigen Rückfahrt zurück. Der  sog. Eisriese „Antisana“ (5700 m) ist , wie zumeist, von Wolken bedeckt. (Foto Artikel Ausflug nach Papallacta).

 

Ja, das war schon was!  Statt Herbstferien. :-)

 

 

 

 

 

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